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Aufruf zu Ostern: Qualprodukt Hühnerei meiden

14.04.2022

Inhalt

  • Aufruf zu Ostern: Qualprodukt Hühnerei meiden
  • Offener Brief: Haltungskennzeichnung allein kann Tierschutzprobleme nicht lösen
  • Ausstieg aus dem Tierversuch: Endspurt für Unterschriftensammlung
  • Medientipps: Dokumentation „Eine Welt ohne Fleisch“

Liebe Leserinnen und Leser,

obwohl die Haltung von Hennen in Legebatterien seit 2010 verboten ist, ist die Eierproduktion noch immer mit massenhaftem Tierleid verbunden. Anlässlich des bevorstehenden Osterfestes ruft der Bundesverband Menschen für Tierrechte deswegen dazu auf, den Konsum von Hühnereiern grundsätzlich zu meiden. „Das Ei ist und bleibt ein Qualprodukt, auch wenn es aus Bio- oder Freilandhaltung kommt!“, sagt Carolin Spicher, Biologin und Fachreferentin beim Bundesverband Menschen für Tierrechte. Neben der Tierqual in den Haltungssystemen, sprechen die Qualzucht der Hochleistungshennen, die weitverbreiteten Brustbeinbrüche und ein früher Tod gegen den Eier-Konsum.

Hier lesen Sie die komplette Pressemitteilung: www.tierrechte.de


Offener Brief: Haltungskennzeichnung allein kann Tierschutzprobleme nicht lösen
Zahlreiche Tierschutz- und Verbraucherorganisationen kritisieren die von Landwirtschaftsminister Cem Özdemir geplante Kennzeichnung der Haltungsbedingungen auf tierischen Lebensmitteln. In einem offenen Brief erklärten der Bundesverband und 20 weitere Organisationen, dass „in allen Haltungsverfahren massive Tierschutzprobleme die Regel sind“. Die meisten sogenannten Nutztiere litten unter vermeidbaren Krankheiten und Schmerzen, und zwar sowohl in konventionellen als auch in Biobetrieben, in kleinen Höfen ebenso wie in Tierfabriken. Ein Label, das alleine die unterschiedlichen Haltungsformen kennzeichnet, könne deshalb niemals eine Lösung für die massiven Tierschutzprobleme sein. Vielmehr brauche es gesetzliche Vorgaben, damit alle Tiere überprüfbar gesund gehalten werden. Hier lesen Sie die ausführliche Pressemitteilung und den Offenen Brief.


Unterschriftenendspurt: Ausstieg aus dem Tierversuch
Am 29. April es ist soweit: Wir übergeben die gesammelten Unterschriften unserer Gemeinschaftskampagne Ausstieg aus dem Tierversuch. JETZT! an Dr. Ophelia Nick, Parlamentarische Staatssekretärin des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft. Falls Sie noch nicht unterschrieben haben ist also jetzt noch die Chance!
Vielen Dank für Ihre Stimme! Unterschreiben können Sie unter: www.ausstieg-aus-dem-tierversuch.de


Medientipps


Impressum:

Menschen für Tierrechte – Bundesverband der Tierversuchsgegner e.V.
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Web: www.tierrechte.de
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Alle Spenden sind steuerlich abzugsfähig

Der Bundesverband Menschen für Tierrechte setzt sich seit seiner Gründung 1982 auf rechtlicher, politischer, wissenschaftlicher und gesellschaftlicher Ebene für die Anerkennung elementarer Tierrechte ein und kämpft gegen jeglichen Missbrauch von Tieren. Das langfristige Ziel ist eine grundsätzliche Veränderung des Mensch-Tier-Verhältnisses. Dem Dachverband mit Hauptsitz in Zülpich (früher Aachen) sind Vereine sowie Fördermitglieder angeschlossen. Seine Stärke liegt im Zusammenwirken von Seriosität, Fachwissen und Lobbyarbeit auf höchster politischer Ebene. Dazu verfolgt der Verband einen Masterplan zum Ausstieg aus dem Tierversuch und eine Agrarwende von der tierischen zur pflanzlichen Eiweißproduktion, um das Ende der „Nutztier“-Haltung zu erreichen. Darüber hinaus ernennt der Verband beispielsweise das „Ersatzverfahren des Jahres“ sowie das „Versuchstier des Jahres“, betreibt die Wissenschaftsplattform InVitro+Jobs für eine konsequente Förderung der tierversuchsfreien Forschung und setzt sich mit dem Projekt SATIS für eine humane Ausbildung ein. Weitere Arbeitsschwerpunkte sind die Etablierung der Tierschutz-Verbandsklage, eine tierlose bio-vegane Landwirtschaft sowie die Aufnahme von Tierrechten in die Lehrpläne von Schulen. Der Verband gibt viermal im Jahr das Magazin tierrechte heraus. Neben einem Themenschwerpunkt informiert die Zeitschrift Journalisten, Wissenschaftler, Politiker, Behörden und Verbandsmitglieder über aktuelle Entwicklungen in der politischen Tierrechtsarbeit. Zudem erscheint zweimal monatlich der Tierrechte Newsletter. Der Bundesverband Menschen für Tierrechte ist seit seiner Gründung als gemeinnützig und besonders förderungswürdig anerkannt. Beiträge und Spenden sind steuerlich absetzbar.

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