Allgemein Newsletter Tierrechte

Newsletter Tierrechte Nr. 05/19 vom 12.04.2019

Inhalt

  • Tierschutz auf der Agrarministerkonferenz
  • Neu: Magazin tierrechte zur Europawahl
  • Das Versuchstier des Jahres 2019
  • Unser Geschäftsbericht 2018
  • TV-Tipp: Das brutale Geschäft mit kranken Kühen
  • Termine

Liebe Leserinnen und Leser,

Foto: alessandro0770/stock.adobe.com

diese Woche tagte die Agrarministerkonferenz (AMK) in Landau. Das politisch brisanteste Thema waren Tiertransporte in Drittländer. Dazu fanden gestern von Tierschutzseite mehrere Aktionen und Demonstrationen in Landau statt. Unser Bundes- und sein rheinland-pfälzischer Landesverband Menschen für Tierrechte forderten in einem Schreiben die Agrarminister der Länder und Bundesministerin Klöckner auf, die Gelegenheit zu nutzen und tierquälerische Langzeittransporte zu Schlacht- und Zuchtzwecken endlich zu untersagen. Statt lebender Tiere sollen nur noch Fleisch, Sperma und Embryonen transportiert werden. Über 30.000 Unterschriften sollen Julia Klöckner in Kürze übergeben werden und sie darin bestärken, die qualvollen Lebendtransporte endlich zu beenden. Lesen Sie hier unsere Pressemitteilung. Weitere wichtige Tierschutzthemen auf der AMK waren: Weiterentwicklung und Umsetzung der EU-Agrarpolitik, Ferkelkastration, Haltung von Sauen im Kastenstand, Anbindehaltung von Rindern, Novellierung der Düngeverordnung, Nutztierstrategie, Klimaschutz, Verbot der Haltung bestimmter Wildtiere in Zirkussen, Tierwohlkennzeichnung und Umgang mit dem Wolf. Über die Ergebnisse halten wir Sie auf dem Laufenden.


Neu: Magazin tierrechte zur Europawahl
Am 26. Mai wählt Deutschland ein neues EU-Parlament. Grund genug, die EU-Tierschutzpolitik in unserem aktuellen Magazin ausführlich zu beleuchten und Sie zu bitten, diese Chance für den Tierschutz zu nutzen. Denn trotz Euro-Krise, Politikverdrossenheit und Wahlmüdigkeit – für die Tiere und für unsere Zukunft ist es wichtig, dass wir unsere Kreuze an den richtigen Stellen setzen. Auch wenn Kritik an der EU-Tierschutzpolitik berechtigt ist, ist die EU gleichzeitig auch der Schlüssel für mehr Tierschutz. Wir werden dafür sorgen, dass Sie gut informiert sind, welche Parteien den Tier-, und damit auch den Umwelt- und Klimaschutz wirklich fortentwickeln wollen. Der Auftakt ist das aktuelle Magazin tierrechte. Demnächst veröffentlichen wir zudem ein ausführliches Wahl-Spezial auf unserer Webseite. Hier können Sie sich ein Muster-Exemplar bestellen oder das Magazin als PDF herunterladen.


Das Versuchstier des Jahres 2019: Die Parkinson-Maus
Anlässlich des Welt-Parkinson-Tages am 11. April 2019 stellten wir das diesjährige Versuchstier des Jahres vor: die Maus in der Parkinsonforschung. Mit der Ernennung wollen zum einen auf das versteckte Leid der Tiere aufmerksam machen und zeigen, dass der Einsatz einer Kombination aus tierversuchsfreien Verfahren auch für die leidenden Menschen wichtig wäre. Denn trotz unzähliger Mausmanipulationen gibt es bis heute keine effektive Therapie. Hier finden Sie unsere Pressemitteilung sowie unsere 21-seitige Broschüre zum Versuchstier des Jahres.


Studien: Klimaschutz und Tierbestände / Anti-Vegan Studie
Eine aktuelle Studie des Öko-Instituts kommt zu dem Ergebnis, dass die deutschen Klimaziele 2030 nur mit einer Abstockung der Tierbestände und einer Reduktion des Konsums von Milch- und Fleischprodukten zu erreichen ist. Die Emissionen aus Tierhaltung inklusive Futterproduktion machen rund 70 Prozent aller Agraremissionen aus. Hier können Sie sich die Studie als PDF herunterladen. Währenddessen hat die Fleischindustrie eine Studie lanciert, die nachweisen soll, wie schädlich die vegane Ernährung für unsere Volkswirtschaft ist. Unserer Meinung nach ist dies ein plumper Versuch, die pflanzliche Ernährung bei den Abgeordneten in Verruf zu bringen.


Geschäftsbericht 2018
Der Geschäftsbericht des Bundesverbandes Menschen für Tierrechte für das Jahr 2018 liegt vor. Er soll Ihnen einen schnellen Überblick über unser Engagement für die Tiere im letzten Jahr geben. Hier informieren wir über die tierschutzpolitische Lobbyarbeit des Bundesverbandes und unsere Forderungen für einen Masterplan zum Ausstieg aus dem Tierversuch. Zudem können Sie über die Entwicklungen des Wissenschaftsportals InVitro+Jobs und die Weiterentwicklung unseres Projekts SATIS – für eine tierleidfreie Ausbildung lesen. Hier können Sie sich den Geschäftsbericht des Jahres 2018 als PDF herunterladen.


TV-Tipp: Das brutale Geschäft mit kranken Kühen
Das ARD-Magazin Plus-Minus berichtete diese Woche von den massiven Tierschutzverstößen auf dem Schlachthof in Stade. Hier wurden gewerbsmäßig transportunfähige Kühe geschlachtet, obwohl dies verboten ist. Hier können Sie den Beitrag online ansehen.


Termine


 

 

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Menschen für Tierrechte – Bundesverband der Tierversuchsgegner e.V.
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Alle Spenden sind steuerlich abzugsfähig

Der Bundesverband Menschen für Tierrechte setzt sich seit seiner Gründung 1982 auf rechtlicher, politischer, wissenschaftlicher und gesellschaftlicher Ebene für die Anerkennung elementarer Tierrechte ein und kämpft gegen jeglichen Missbrauch von Tieren. Das langfristige Ziel ist eine grundsätzliche Veränderung des Mensch-Tier-Verhältnisses. Dem Dachverband mit Hauptsitz in Erkrath (früher Aachen) sind über 60 Vereine sowie Fördermitglieder angeschlossen. Seine Stärke liegt im Zusammenwirken von Seriosität, Fachwissen und Lobbyarbeit auf höchster politischer Ebene. Dazu verfolgt der Verband einen Masterplan zum Ausstieg aus dem Tierversuch und eine Agrarwende von der tierischen zur pflanzlichen Eiweißproduktion, um das Ende der „Nutztier“-Haltung zu erreichen. Darüber hinaus ernennt der Verband beispielsweise das „Ersatzverfahren des Jahres“ sowie das „Versuchstier des Jahres“, betreibt die Wissenschaftsplattform InVitro+Jobs für eine konsequente Förderung der tierversuchsfreien Forschung und setzt sich mit dem Projekt SATIS für eine humane Ausbildung ein. Weitere Arbeitsschwerpunkte sind die Etablierung der Tierschutz-Verbandsklage, eine tierlose bio-vegane Landwirtschaft sowie die Aufnahme von Tierrechten in die Lehrpläne von Schulen. Der Verband gibt viermal im Jahr das Magazin tierrechte heraus. Neben einem Themenschwerpunkt informiert die Zeitschrift Journalisten, Wissenschaftler, Politiker, Behörden und Verbandsmitglieder über aktuelle Entwicklungen in der politischen Tierrechtsarbeit. Zudem erscheint zweimal monatlich der Tierrechte Newsletter. Der Bundesverband Menschen für Tierrechte ist seit seiner Gründung als gemeinnützig und besonders förderungswürdig anerkannt. Beiträge und Spenden sind steuerlic

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