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Über uns

Direkte Hilfe für Tiere in Not

Schwerpunkt von Menschen für Tierrechte ist, über politische Lobbyarbeit, Öffentlichkeitsarbeit und das Projekt TransFARMation, einen grundlegenden Systemwechsel weg von der Ausbeutung von Tieren zu erreichen. Nach unserem Verständnis beginnt dieser Systemwechsel jedoch mit jedem einzelnen Tier. Deswegen finanziert Menschen für Tierrechte dauerhaft grettete Tiere und unterstützt die über Mitarbeiter angeschlossenen Lebenshöfe. Dies hilft nicht nur den Tieren, sondern auch den Menschen. Denn glückliche Tiere geben uns die nötige Kraft, uns jeden Tag für einen grundlegenden Wandel im Mensch-Tier-Verhältnis einzusetzen.

Trotz seiner politischen Ausrichtung hat Menschen für Tierrechte immer auch direkte Hilfe für Tiere geleistet. Etwa indem der Verein die Unterbringung von aus dem Zirkus befreiten Affen mitfinanzierte oder dauerhaft die Versorgung von Ponys übernimmt, die er aus einem Tierversuch freigekaufen konnte. Menschen für Tierrechte unterstützt zudem viele andere Tierschutzprojekte. Zum Beispiel spendeten wir für gerettete Schweine und Kühe, um sie vor weiterer Ausbeutung und Schlachtung zu bewahren. Außerdem unterstützen wir ehemalige Milchbauern, die die Milchwirtschaft aus Tierschutzgründen aufgaben. 

Ukraine-Krieg: praktische Hilfe vor Ort
Die letzte großen Aktionen waren die Spendenkampagne für die Rettung von Tieren in der Ukraine und nach der Hochwasserkatastrophe im Ahrtal. Obwohl der Krieg bereits seit Jahren andauert, unterstützt Menschen für Tierrechte nach wie vor Tierschützer:innen vor Ort, indem wir praktische Hilfe in Form von Geld und Sachspenden leisten und organisieren.

Zuschuss zu Material-, Futter- oder Tierarztkosten
Da mehrere Mitarbeiterinnen auch privat Tiere retten, hat der Vorstand von Menschen für Tierrechte beschlossen, diese privaten Initiativen jährlich mit festen Beträgen zu unterstützen. Der Verein wird damit nicht zum Träger der Höfe, es handelt sich lediglich um einen Zuschuss zu Material-, Futter- oder Tierarztkosten, um damit die Rettung weiterer Tiere, beziehungsweise die Pflege der vorhandenen Tiere, zu ermöglichen. Einer der Höfe bietet Pferden, Eseln, Schafen, Ziegen, Schweinen, Hühnern, Hähnen, Gänsen, Enten, Kaninchen, diversen Hunden und Katzen ein gutes Zuhause. Um Katzen und Katzenwelpen aufnehmen zu können, wurde kürzlich ein alter Schweinestall in ein katzengerechtes Zimmer umgebaut. Um das Katzenelend zu beenden, unterstützt Menschen für Tierrechte auch die Kastration von Katzen.

Vor der Schlachtung bewahrt
Auch die Vorsitzende von Menschen für Tierrechte hat ihren Traum wahr gemacht: Sie lebt auf einen ehemaligen Bauernhof im niedersächsischen Wendland. Wegen des ländlichen Katzenelends begann sie auch dort direkt mit der Kastration und Vermittlung von Katzen. Kurz darauf zogen die ersten ehemaligen Legehennen, Enten und Perlhühner ein. Unter den Obstbäumen dürfen diese nun zusammen mit einer bunten Herde von Schafen, die alle vor der Schlachtung bewahrt werden konnten, ihr Leben genießen.

Auf den Hahn gekommen
Seit dem Frühjahr 2025 nimmt sie zudem von der Schlachtung bedrohte Hähne in der „Hahnen-WG“ auf. In mehreren großen Gehegen haben die Tiere Platz zum Scharren, Staubbaden und Verstecken. Wie nötig ein solches Projekt ist, zeigte uns die große Resonanz. Aus ganz Deutschland erreichen uns Anfragen, ob wir Hähne aufnehmen können und wie die Haltung von mehreren Hähnen funktioniert. Die Erfahrung bisher: Wenn die Hähne viel Platz und keinen Sichtkontakt zu den Hennen haben, vertragen sie sich untereinander. Es kommt aber auch auf die Persönlichkeiten sowie auf Alter, Rasse und Vorerfahrungen derTiere an. Manche kommen schlicht nicht miteinander aus. Deswegen beobachten wir die Hähne bei der Vergesellschaftung intensiv und teilen sie dann auf vier verschiedene Gehege auf.

Kraft für den Systemwechsel
Wir werden unsere Erfahrungen mit der „Hahnen-WG“ gut dokumentieren, damit andere von unseren Erfahrungen profitieren und weitere WGs dieser Art gegründet werden können. Natürlich wissen wir, dass eine Hahnen-WG nichts Grundsätzliches an der Ausbeutung der Tiere ändert. Deshalb wollen wir mit diesem Projekt darauf aufmerksam machen, wieviel Tierleid bei der Eierproduktion entsteht. Denn die Hähne sind der „Ausschuss“ der Produktion und werden fast immer geschlachtet. Insgesamt kann die Rettung von Tieren auf Lebenshöfen leider immer nur einigen wenigen privilegierten Tieren ein gutes Leben bieten, während Millionen von Schweinen, Hühnern, Puten, Rindern und andere Tiere in Mast- und Zuchtanlagen, Transportern und Schlachthäusern leiden und sterben. Lebenshöfe können nicht das System verändern, sie können aber dazu beitragen, über die skrupellose Ausbeitung der Tiere aufzuklären. Und sie helfen Menschen, Kraft zu schöpfen, um weiter für den nötigen Systemwechsel zu kämpfen. 

Vielen Dank, dass Sie uns dabei helfen!

So unterstützen Sie die Arbeit von Menschen für Tierrechte: