Newsletter Tierrechte

Sonder-Newsletter 23. April 2019: Internationaler Tag der Versuchstiere: Fordern Sie mit uns einen Masterplan zum Ausstieg aus dem Tierversuch!

Liebe Leserinnen und Leser,

Foto: Fotolia.com/Kzenon, Grafik: Alexa Binnewies

morgen, am 24. April ist der Internationale Tag des Versuchstiers. Wir wollen diesen Tag zum Anlass nehmen, nochmals mit Nachdruck einen Ausstiegsplan aus dem Tierversuch von unserer Bundesregierung zu fordern. Machen Sie mit und helfen Sie uns, den nötigen Systemwandel einzufordern, indem Sie mit Ihrer Stimme unsere Petition an die Ministerinnen Klöckner und Karliczek unterstützen!

Kein Wille zum Wandel erkennbar
Rund 2,8 Millionen Tiere leiden und sterben immer noch jedes Jahr in deutschen Laboren. Die Bundesregierung zeigt bisher kaum Interesse, an dieser Situation etwas zu ändern. Dabei steht schon in den Erwägungsgründen der EU-Tierversuchsrichtlinie, dass „Verfahren mit lebenden Tieren für wissenschaftliche Zwecke und Bildungszwecke vollständig zu ersetzen (sind), sobald dies wissenschaftlich möglich ist“.
Was es braucht ist einen durchdachten und konkreten Masterplan. Deutschland kann sich dabei am Vorbild für einen Abbauplan der Niederlande orientieren, der konkrete Meilensteine und strategische Maßnahmen umfasst, wie ein schrittweiser Ausstieg aus dem System Tierversuch gelingen kann.

Vorschläge liegen vor
Der Bundesverband hat vor Jahren schon ein Konzept für einen Ausstieg aus dem Tierversuch vorgestellt und seitdem weiterentwickelt. Trotzdem ist bisher nichts passiert. Ausführliche Informationen zu unserem Konzept und dem Abbauplan der Niederlande finden sie auf tierrechte.de.

Unterschreiben Sie für den Ausstieg
Fordern Sie mit uns die Politik auf, endlich einen konkreten Masterplan für den Ausstieg aus dem Tierversuch vorzulegen und umzusetzen. Für die Tiere und für eine zukunftsorientierte humanspezifische Forschung. Die Unterschriften werden wir zu gegebener Zeit an die oben genannten Ministerinnen übergeben.

Bitte unterschreiben Sie unsere Petition und teilen Sie sie. Vielen herzlichen Dank!
Ihr Team des Bundesverbands Menschen für Tierrechte

 

Hier lesen Sie unsere Pressemitteilung: www.tierrechte.de

Termine und Aktionen zum zur Abschaffung von Tierversuchen am 27. April:

 

 

 

 

 

Impressum:

Menschen für Tierrechte – Bundesverband der Tierversuchsgegner e.V.
Mühlenstr. 7a, 40699 Erkrath, Deutschland
Fon 0211 – 22 08 56 48
Fax 0211 – 22 08 56 49
E-Mail: info@tierrechte.de
Web: www.tierrechte.de
Tagesaktuelle Infos finden Sie auf unserer Facebookseite
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Alle Spenden sind steuerlich abzugsfähig

Der Bundesverband Menschen für Tierrechte setzt sich seit seiner Gründung 1982 auf rechtlicher, politischer, wissenschaftlicher und gesellschaftlicher Ebene für die Anerkennung elementarer Tierrechte ein und kämpft gegen jeglichen Missbrauch von Tieren. Das langfristige Ziel ist eine grundsätzliche Veränderung des Mensch-Tier-Verhältnisses. Dem Dachverband mit Hauptsitz in Erkrath (früher Aachen) sind über 60 Vereine sowie Fördermitglieder angeschlossen. Seine Stärke liegt im Zusammenwirken von Seriosität, Fachwissen und Lobbyarbeit auf höchster politischer Ebene. Dazu verfolgt der Verband einen Masterplan zum Ausstieg aus dem Tierversuch und eine Agrarwende von der tierischen zur pflanzlichen Eiweißproduktion, um das Ende der „Nutztier“-Haltung zu erreichen. Darüber hinaus ernennt der Verband beispielsweise das „Ersatzverfahren des Jahres“ sowie das „Versuchstier des Jahres“, betreibt die Wissenschaftsplattform InVitro+Jobs für eine konsequente Förderung der tierversuchsfreien Forschung und setzt sich mit dem Projekt SATIS für eine humane Ausbildung ein. Weitere Arbeitsschwerpunkte sind die Etablierung der Tierschutz-Verbandsklage, eine tierlose bio-vegane Landwirtschaft sowie die Aufnahme von Tierrechten in die Lehrpläne von Schulen. Der Verband gibt viermal im Jahr das Magazin tierrechte heraus. Neben einem Themenschwerpunkt informiert die Zeitschrift Journalisten, Wissenschaftler, Politiker, Behörden und Verbandsmitglieder über aktuelle Entwicklungen in der politischen Tierrechtsarbeit. Zudem erscheint zweimal monatlich der Tierrechte Newsletter. Der Bundesverband Menschen für Tierrechte ist seit seiner Gründung als gemeinnützig und besonders förderungswürdig anerkannt. Beiträge und Spenden sind steuerlich absetzbar.

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