Sonder-Newsletter Tierrechte vom 03.09.2026
Inhalt
- Tierschutz-Check zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt
- Termine
Liebe Leserinnen und Leser,
anlässlich der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am 6. September haben wir für Sie die Wahlprogramme der etablierten Parteien hinsichtlich ihrer Tierschutzpläne ausführlich ausgewertet und zeigen, wo die Unterschiede liegen. Dabei legten wir besonderen Fokus darauf, ob die Parteien konkrete und wirksame tierschutzpolitische Maßnahmen planen.
Wie stehen die Parteien zu Tierhaltung, Tiertransporten, Tierversuchen, Jagd, Tierheimen und Ernährungspolitik?
Unsere Analyse zeigt deutlich, dass nur wenige Parteien wirkungsvolle Maßnahmen vorschlagen, um die Situation der Tiere im Land zu verbessern. AfD und CDU sind zwar bereit, Tierheime besser zu fördern und eine Katzenkastrationsverordnung einzuführen. In Bezug auf die industrielle Tierhaltung – hier leiden zahlenmäßig die meisten Tiere – planen AfD und CDU keine strukturellen Verbesserungen. Dass eine Wende in der Agrar- und Ernährungspolitik besonders mit der AfD nicht zu machen ist, zeigt sich daran, dass sie den Green-Deal der EU ablehnt und die wissenschaftlich geforderte Reduktion des Fleischkonsums als eine „klimareligiöse Verbotskultur“ bezeichnet. Die Linke, die Grünen, die SPD und das BSW liegen mit ihren Vorschlägen zur Verbesserung des Tierschutzes hingegen vorne.
Wir empfehlen Ihnen, einen Blick in unsere Analyse zu werfen: Sie zeigt konkret und übersichtlich, wie die einzelnen Parteien beim Thema Tierschutz aufgestellt sind und welche Positionen sie vertreten. Und nicht nur für die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt sind diese Informationen wertvoll: Sie können dabei unterstützen, bei zukünftigen Wahlen in Deutschland die tierschutzpolitischen Positionen der Parteien besser einzuordnen und eine informierte Wahlentscheidung zu treffen.
Am 6. September kommt es in Sachsen-Anhalt auf jede Stimme an!
Ihr Team von Menschen für Tierrechte
Hier können Sie sich die Wahlprogramme der Parteien herunterladen
AfD, CDU, Linke, SPD, Grüne, BSW, FDP, Tierschutzpartei (Grundsatzprogramm)
Hier können Sie sich Auszüge aus den Wahlprogrammen der etablierten Parteien als PDF herunterladen.
Hier lesen Sie unsere umfangreichere Analyse.
Hier lesen Sie unsere Pressemitteilung.
Termine & Petitionen
- Bitte unterschreiben: EU-Initiative Schutz von Straßenhunden, Katzen und Tierheimtieren in EU/Drittstaaten
- 5. September: Vegan Beats Festival in München, Bahnwärter Thiel
- 18.-20. September 2026: Veganmania in Wien, Donauinsel
- 23.-25. Oktober 2026: Tierrechrechtskongress in Zürich, Veranstalter Tier im Fokus
- 14. November 2026: Save the Date: 2. Mannheimer Tagung Tierschutzrecht
So unterstützen Sie die Arbeit von Menschen für Tierrechte:
Spendenkonto: Sparkasse Aachen
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Impressum:
Menschen für Tierrechte e.V.
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53909 Zülpich
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E-Mail: info@tierrechte.de
www.tierrechte.de
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www.invitrojobs.de
www.stadttauben.de
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Menschen für Tierrechte e.V. setzt sich seit seiner Gründung 1982 auf rechtlicher, politischer, wissenschaftlicher und gesellschaftlicher Ebene für die Anerkennung elementarer Tierrechte ein und kämpft gegen jeglichen Missbrauch von Tieren. Das langfristige Ziel ist eine grundsätzliche Veränderung des Mensch-Tier-Verhältnisses. Dem Dachverband mit Hauptsitz in Zülpich (früher Aachen) sind Vereine sowie private Fördermitglieder angeschlossen. Seine Stärke liegt im Zusammenwirken von Seriosität, Fachwissen und Lobbyarbeit auf höchster politischer Ebene. Dazu verfolgt der Verband einen Masterplan zum Ausstieg aus dem Tierversuch und eine Agrarwende von der tierischen zur pflanzlichen Eiweißproduktion. Um Landwirt:innen Alternativen aufzeigen, wie sie auch ohne sogenannte Nutztiere erfolgreich und nachhaltig wirtschaften können, betreibt Menschen für Tierrechte das Projekt TransFARMation. Um tierversuchsfreie Methoden voranzubringen, veröffentlicht der Verband das „Versuchstier des Jahres“, betreibt die Wissenschaftsplattform InVitro+Jobs für eine konsequente Förderung der tierversuchsfreien Forschung und setzt sich mit dem Projekt SATIS für eine humane Ausbildung ein. Weiterhin unterstützt der Verband das tierschutzkonforme Stadttaubenmanagement und gibt das Magazin tierrechte heraus. Neben einem Themenschwerpunkt informiert die Zeitschrift Journalisten, Wissenschaftler, Politiker, Behörden und Verbandsmitglieder über aktuelle Entwicklungen in der politischen Tierrechtsarbeit. Zudem erscheint zweimal monatlich der Tierrechte Newsletter. Der Bundesverband Menschen für Tierrechte ist seit seiner Gründung als gemeinnützig und besonders förderungswürdig anerkannt. Beiträge und Spenden sind steuerlich absetzbar.



