Newsletter Tierrechte vom 08.07.2026
Inhalt
- Hoffnung für Tiere durch neue EU-Strategie?
- Mitmachen: Online-Demo am 10. Juli: Gemeinsam für Rinder ohne Ketten
- Das neue Magazin Tierrechte 1 / 2026 ist da!
- Termine
Liebe Leserinnen und Leser,
am Dienstag hat die EU-Kommission ihre lang erwartete EU-Tierhaltungsstrategie sowie den EU-Proteinplan vorgestellt. Zwar setzen die Pläne mit der schrittweisen Abschaffung der Käfighaltung und Verbesserungen in der Schweinehaltung notwendige Zeichen für den Tierschutz – doch es bleibt noch viel zu tun! Erstmals wird ein konkreter Zeitplan für die Überarbeitung der europäischen Tierschutzgesetzgebung festgelegt – ein Erfolg, der maßgeblich auf die Europäische Bürgerinitiative „End the Cage Age“ zurückgeht. Über 1,4 Millionen EU-Bürger:innen hatten diese Initiative unterzeichnet, und Menschen für Tierrechte war als Teil des Unterstützer-Netzwerks maßgeblich beteiligt. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an Sie liebe Leserinnen und Leser für Ihre Beteiligung und Ihre Unterstützung unserer Arbeit! Jetzt muss die Strategie zügig in verbindliche Gesetze umgesetzt werden, um die Tierhaltung grundlegend und flächendeckend zu verbessern. Leider haben die Pläne einen entscheidenden Schwachpunkt: Eine Abkehr von der Nutztierhaltung ist nicht vorgesehen – im Gegenteil, die Strategie soll sogar dem Rückgang der „Nutztier“bestände in der EU entgegenwirken. Dabei zeigen aktuelle Studien klar: Die schädlichen Folgen der tierbasierten Landwirtschaft machen einen Wandel unausweichlich. Der Umstieg auf ein pflanzenbasiertes Ernährungssystem ist überfällig!
Ein Lichtblick ist der EU-Proteinplan, der auf Forschung und Innovation für alternative Proteine sowie auf Bioökonomie- und Kreislauflösungen setzt. Zudem sollen Leguminosen, Raps und Sonnenblumen gezielt gefördert werden. Diese Maßnahmen könnten wichtige Impulse für die Transformation unseres Agrar- und Ernährungssystems liefern. Genau hier setzt unser Projekt TransFARMation an. Unser erfahrenes Team begleitet Landwirt:innen bei der Umstellung ihrer Betriebe und zeigt auf, wie sie ohne Nutztierhaltung erfolgreich und nachhaltig wirtschaften können.
Unseren kompletten Artikel können Sie hier nachlesen.
Mitmachen: Online-Demo am 10. Juli: Gemeinsam für Rinder ohne Ketten 
Kühe gehören auf die Weide – nicht an die Kette. Noch immer werden in Deutschland tausende Rinder über Monate oder sogar ihr ganzes Leben angebunden. Sie können sich kaum bewegen, ihre sozialen Bedürfnisse nicht ausleben und leiden Tag für Tag unter einem System, das längst der Vergangenheit angehören sollte.
Das muss sich ändern – und dafür brauchen wir Sie!
Bitte beteiligen Sie sich an der Online-Demo unseres Aktionsbündnisses unter dem Dach der Deutschen Tier-Lobby. Hier finden Sie alle relevanten Informationen, wie Sie mitmachen können.
Jede Stimme zählt. Jeder Beitrag erhöht den Druck. Gemeinsam machen wir sichtbar, was viel zu lange verborgen bleibt.
Das neue Magazin tierrechte 1/2026 ist da!In unserer aktuellen Ausgabe „Tierrechte“ werfen wir einen Blick auf die Entwicklung der Tierrechte, berichten über den aktuellen Stand der Putenklage und zeigen, warum bei der grausamen CO₂-Betäubung endlich Hoffnung für Schweine aufkommt. Doch trotz der Fortschritte besteht die Gefahr von Stagnation oder sogar Rückschritten – wenn Politik, Wirtschaft und Gesellschaft die Chance nicht nutzen, aus rechtlichen Weichenstellungen tatsächliche Verbesserungen zu machen. Dazu liefern wir Ihnen aktuelle Entwicklungen bei unseren Schwerpunkt-Themen Tierschutzpolitik, Forschung ohne Tierversuche und Stadttaubenmanagement. Ebenso steht unser Projekt TransFARMation im Fokus.
Das Magazin erscheint zweimal jährlich und berichtet über Tierrechtsthemen, Hintergründe und Aktivitäten von Menschen für Tierrechte e.V.
Medientipps & Termine
- Empfehlung: Aufzeichnung der Veranstaltung: Klima, Krisen, Inflation: Wie muss sich unsere Ernährung ändern, damit wir auch in Zukunft satt werden?
- Neue Doku-Reihe: Jagd im Visier, Episode 1: Guter Ruf
- Das Kuh-Experiment: Reportage in der ARD Mediathek
- „Und irgendwann zuckte noch ein Ohr“: Radiofeature: Vom Hin- und Wegschauen im Tierschutz
- 23.-25. Oktober 2026: Tierrechrechtskongress in Zürich, Veranstalter Tier im Fokus
So unterstützen Sie die Arbeit von Menschen für Tierrechte:
Spendenkonto: Sparkasse Aachen
Bankleitzahl 390 500 00
IBAN DE02 3905 0000 0016 0079 73
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Alle Spenden sind steuerlich abzugsfähig
Impressum:
Menschen für Tierrechte e.V.
Severinusstr. 52
53909 Zülpich
Tel. 02252 – 830 12 10
E-Mail: info@tierrechte.de
www.tierrechte.de
www.transfarmation-deutschland.de
www.invitrojobs.de
www.stadttauben.de
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Menschen für Tierrechte e.V. setzt sich seit seiner Gründung 1982 auf rechtlicher, politischer, wissenschaftlicher und gesellschaftlicher Ebene für die Anerkennung elementarer Tierrechte ein und kämpft gegen jeglichen Missbrauch von Tieren. Das langfristige Ziel ist eine grundsätzliche Veränderung des Mensch-Tier-Verhältnisses. Dem Dachverband mit Hauptsitz in Zülpich (früher Aachen) sind Vereine sowie private Fördermitglieder angeschlossen. Seine Stärke liegt im Zusammenwirken von Seriosität, Fachwissen und Lobbyarbeit auf höchster politischer Ebene. Dazu verfolgt der Verband einen Masterplan zum Ausstieg aus dem Tierversuch und eine Agrarwende von der tierischen zur pflanzlichen Eiweißproduktion. Um Landwirt:innen Alternativen aufzeigen, wie sie auch ohne sogenannte Nutztiere erfolgreich und nachhaltig wirtschaften können, betreibt Menschen für Tierrechte das Projekt TransFARMation. Um tierversuchsfreie Methoden voranzubringen, veröffentlicht der Verband das „Versuchstier des Jahres“, betreibt die Wissenschaftsplattform InVitro+Jobs für eine konsequente Förderung der tierversuchsfreien Forschung und setzt sich mit dem Projekt SATIS für eine humane Ausbildung ein. Weiterhin unterstützt der Verband das tierschutzkonforme Stadttaubenmanagement und gibt das Magazin tierrechte heraus. Neben einem Themenschwerpunkt informiert die Zeitschrift Journalisten, Wissenschaftler, Politiker, Behörden und Verbandsmitglieder über aktuelle Entwicklungen in der politischen Tierrechtsarbeit. Zudem erscheint zweimal monatlich der Tierrechte Newsletter. Der Bundesverband Menschen für Tierrechte ist seit seiner Gründung als gemeinnützig und besonders förderungswürdig anerkannt. Beiträge und Spenden sind steuerlich absetzbar.



