Der Dachverband der Europäischen Koalition zur Beendigung von Tierversuchen (ECEAE), dem auch Menschen für Tierrechte angehört, hat im Juni die neue Kampagne „Stoppt Botox-Tierversuche!“ gestartet.
Obwohl seit Jahren tierversuchsfreie Methoden verfügbar sind, werden nach aktuellen Schätzungen weiterhin jährlich mehr als 100.000 Mäuse für sogenannte Qualitätskontrollen von Botox-Produkten in der EU und in Großbritannien qualvoll getötet. Das Nervengift Botulinumtoxin ist vor allem bekannt für seine Anwendung im kosmetischen Bereich, um etwa Falten im Gesicht zu glätten. Es wird aber auch für medizinische Zwecke eingesetzt.
Jede Produktionseinheit kostet Tierleben
Unabhängig von der Anwendung wird jede einzelne Produktionseinheit getestet, bevor sie in den Verkauf gehen darf. Üblicherweise geschieht dies durch den sogenannten LD50-Test. Dabei wird Mäusen die Substanz in verschiedenen Verdünnungen in die Bauchhöhle gespritzt, um festzustellen, bei welcher Dosis die Hälfte der Tiere stirbt (LD50 = letale Dosis 50 Prozent). Das Toxin verursacht Atemlähmungen. Dies führt dazu, dass die Mäuse teilweise stundenlang leiden, bevor sie letztlich ersticken.
Tierfreie Prüfmethoden sind längst verfügbar
Bereits seit mehr als einem Jahrzehnt stehen zuverlässige tierfreie Testmethoden zur Verfügung. Ein Teil der Unternehmen nutzt heute schon zellbasierte Verfahren auf Basis menschlicher Zellen, die nicht nur ohne Tierleid auskommen, sondern auch wissenschaftlich genauere Ergebnisse liefern.
Jetzt handeln!
Bitte helfen Sie mit und unterschreiben Sie die Petition Stoppt Botox-Tierversuche. Vielen Dank. Zur Petition!
