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Newsletter Tierrechte: Wir wünschen Ihnen ein frohes und tierfreundliches Osterfest

Newsletter Tierrechte vom 30.03.2026

Inhalt

  • Ostern: Ein Fest voller Widersprüche
  • Termine

Liebe Leserinnen und Leser,

Ostern steht für Hoffnung, Leben und Neuanfang. Mit Bildern von fröhlich umherspringenden (Unschulds)-Lämmern, Osterhasen mit Körben voller bunter Eier und glücklich pickenden Hühnern sind wir aufgewachsen. Alles scheint ein friedliches Fest des Lebens zu sein – und doch ist Ostern für die meisten Tiere das genaue Gegenteil. Hinter den bunten Eiern und dem Festtagsbraten verbirgt sich eine harte Realität: Jedes Jahr leiden Millionen von Tieren in der Massentierhaltung – ob Hühner, die für „günstige“ Ostereier ausgebeutet werden, oder Lämmer und Kaninchen, die als „Oster-Symbole“ vermarktet, gemästet und geschlachtet werden. Letztlich zeigt gerade das Osterfest wie unter einem Vergrößerungsglas, wie weit Wunschbild und Wirklichkeit auseinanderklaffen. Menschen sehnen sich nach Idylle, erfreuen sich an friedlichen Bildern tierlicher Unschuld und verdrängen gleichzeitig, dass genau diese Tiere zum Festtag ihr Leben lassen müssen.

Ostern kann aber auch im guten Sinne das Fest der Auferstehung und des Mitgefühls sein. Vielleicht ist gerade jetzt der richtige Zeitpunkt, selbst ein Zeichen der Veränderung zu setzen.

Daher appellieren wir an Sie: Verzichten Sie auf Lammfleisch und meiden Sie Hühnereier – und dies nicht nur an Ostern. Es gibt mittlerweile so viele leckere pflanzliche Alternativen, dass ein Leben ohne Hühnerei & Schnitzel ohne Einschränkungen möglich ist. Entscheiden Sie mit über den Wert, den Mitgefühl in unserer Gesellschaft haben soll und geben Sie pflanzlichen Alternativen den Vorzug. Hier lesen Sie unseren Kommentar.

Wir wünschen Ihnen mit diesem entzückenden Bild eines wenige Wochen alten, geretteten Lamms (das nun wohlbehütet in einer Lebenshof-Herde aufwachsen darf, danke Nicole!) von Herzen sonnige Festtage, Momente der Verbundenheit und die Gewissheit, dass jeder bewusste Schritt zählt. Frohe Ostern!


Tipps & Termine


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Severinusstr. 52
53909 Zülpich
Tel. 02252 – 830 12 10
E-Mail: info@tierrechte.de
www.tierrechte.de
www.transfarmation-deutschland.de
www.invitrojobs.de
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Menschen für Tierrechte e.V. setzt sich seit seiner Gründung 1982 auf rechtlicher, politischer, wissenschaftlicher und gesellschaftlicher Ebene für die Anerkennung elementarer Tierrechte ein und kämpft gegen jeglichen Missbrauch von Tieren. Das langfristige Ziel ist eine grundsätzliche Veränderung des Mensch-Tier-Verhältnisses. Dem Dachverband mit Hauptsitz in Zülpich (früher Aachen) sind Vereine sowie private Fördermitglieder angeschlossen. Seine Stärke liegt im Zusammenwirken von Seriosität, Fachwissen und Lobbyarbeit auf höchster politischer Ebene. Dazu verfolgt der Verband einen Masterplan zum Ausstieg aus dem Tierversuch und eine Agrarwende von der tierischen zur pflanzlichen Eiweißproduktion. Um Landwirt:innen Alternativen aufzeigen, wie sie auch ohne sogenannte Nutztiere erfolgreich und nachhaltig wirtschaften können, betreibt Menschen für Tierrechte das Projekt TransFARMation. Um tierversuchsfreie Methoden voranzubringen, veröffentlicht der Verband das „Versuchstier des Jahres“, betreibt die Wissenschaftsplattform InVitro+Jobs für eine konsequente Förderung der tierversuchsfreien Forschung und setzt sich mit dem Projekt SATIS für eine humane Ausbildung ein. Weiterhin unterstützt der Verband das tierschutzkonforme Stadttaubenmanagement und gibt das Magazin tierrechte heraus. Neben einem Themenschwerpunkt informiert die Zeitschrift Journalisten, Wissenschaftler, Politiker, Behörden und Verbandsmitglieder über aktuelle Entwicklungen in der politischen Tierrechtsarbeit. Zudem erscheint zweimal monatlich der Tierrechte Newsletter. Der Bundesverband Menschen für Tierrechte ist seit seiner Gründung als gemeinnützig und besonders förderungswürdig anerkannt. Beiträge und Spenden sind steuerlich absetzbar.

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