Startseite » Newsletter Tierrechte: Hof Talks TransFARMation & Grüne Woche
Newsletter Tierrechte

Newsletter Tierrechte: Hof Talks TransFARMation & Grüne Woche

 Newsletter Tierrechte vom 10.01.2026

Inhalt

  • Wir wünschen Ihnen ein frohes neues Jahr
  • #böllerciao: Über eine Million Unterschriften übergeben
  • Der Wolf gehört nicht ins Jagdrecht

Liebe Leserinnen und Leser,

wir wünschen Ihnen ein gutes und gesundes Neues Jahr und bedanken uns herzlich, dass Sie unsere Arbeit im letzten Jahr so großartig unterstützt haben.

Auch das neue Jahr starten wir mit Leidenschaft und Engagement für einen grundlegenden Wandel im Mensch-Tier-Verhältnis. Wir setzen auf Projekte, mit denen wir etwas für die Tiere erreichen können – mit Lobbyarbeit für die Tiere, Engagement für tierversuchsfreie Verfahren, dem Einsatz für das Stadttaubenmanagement und unserem Projekt TransFARMation. Mit TransFARMation unterstützen wir Landwirt:innen, die aus der Tierhaltung aussteigen und ihre Betriebe zukunftsfähig ausrichten.


#böllerciao: Über eine Million Unterschriften für Böllerverbot übergeben!
Für ein tierfreundliches Silvester ohne Angst und Leid: Mehr als eine Million Menschen haben ein Verbot privater Feuerwerke gefordert. Das von der Deutschen Umwelthilfe initiierte Bündnis #Böllerciao, dem auch Menschen für Tierrechte angehört, übergab die Liste kürzlich dem Bundesinnenministerium. Eine weitere Petition der Gewerkschaft der Polizei Berlin wurde sogar von 3,25 Millionen Menschen unterstützt.
Lassen Sie uns den Druck für ein böllerfreies Silvester aufrecht erhalten. Wir rufen mit dem Bündnis #böllerciao zu weiteren Unterschriften auf, bis ein bundesweites Böllerverbot – wie in den Niederlanden – erreicht wird.
Mitmachlink: www.duh.de/boellerciao


Der Wolf gehört nicht ins Jagdrecht!
Am 17. Dezember 2025 hat die Bundesregierung die Aufnahme des Wolfs ins Bundesjagdgesetz beschlossen. Menschen für Tierrechte hatte sich in seiner gemeinsamen Stellungnahme mit Wildtierschutz Deutschland e.V. zuvor klar dagegen ausgesprochen. Studien belegen, dass nicht die Tötung von Wölfen, sondern effektivere Herdenschutzmaßnahmen die Lösung sind. Übergriffe auf Weidetiere erfolgen meist bei ungeschützten Tieren. Ihre Zahl ist in 2024 zudem um 13 Prozent gesunken. Aus Sicht der Tierschutzorganisationen ignoriert die Regierung mit der Entscheidung wissenschaftliche Fakten im Sinne der Agrarlobby und gefährdet den Artenschutz. Die Hoffnung liegt jetzt bei der EU, denn es ist wahrscheinlich, dass die geplante Bestandregulierung gegen geltendes EU-Recht und die Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs verstößt.


So unterstützen Sie die Arbeit von Menschen für Tierrechte:

Spendenkonto: Sparkasse Aachen
Bankleitzahl 390 500 00
IBAN DE02 3905 0000 0016 0079 73
Sie können auch via PayPal spenden
Alle Spenden sind steuerlich abzugsfähig

Impressum:
Menschen für Tierrechte e.V.
Severinusstr. 52
53909 Zülpich
Tel. 02252 – 830 12 10
E-Mail: info@tierrechte.de
www.tierrechte.de
www.transfarmation-deutschland.de
www.invitrojobs.de
www.stadttauben.de

Tagesaktuelle Infos finden Sie auf unserer Facebookseite, bei Instagramm, X oder Linkedin

Menschen für Tierrechte e.V. setzt sich seit seiner Gründung 1982 auf rechtlicher, politischer, wissenschaftlicher und gesellschaftlicher Ebene für die Anerkennung elementarer Tierrechte ein und kämpft gegen jeglichen Missbrauch von Tieren. Das langfristige Ziel ist eine grundsätzliche Veränderung des Mensch-Tier-Verhältnisses. Dem Dachverband mit Hauptsitz in Zülpich (früher Aachen) sind Vereine sowie private Fördermitglieder angeschlossen. Seine Stärke liegt im Zusammenwirken von Seriosität, Fachwissen und Lobbyarbeit auf höchster politischer Ebene. Dazu verfolgt der Verband einen Masterplan zum Ausstieg aus dem Tierversuch und eine Agrarwende von der tierischen zur pflanzlichen Eiweißproduktion. Um Landwirt:innen Alternativen aufzeigen, wie sie auch ohne sogenannte Nutztiere erfolgreich und nachhaltig wirtschaften können, betreibt Menschen für Tierrechte das Projekt TransFARMation. Um tierversuchsfreie Methoden voranzubringen, veröffentlicht der Verband das „Versuchstier des Jahres“, betreibt die Wissenschaftsplattform InVitro+Jobs für eine konsequente Förderung der tierversuchsfreien Forschung und setzt sich mit dem Projekt SATIS für eine humane Ausbildung ein. Weiterhin unterstützt der Verband das tierschutzkonforme Stadttaubenmanagement und gibt das Magazin tierrechte heraus. Neben einem Themenschwerpunkt informiert die Zeitschrift Journalisten, Wissenschaftler, Politiker, Behörden und Verbandsmitglieder über aktuelle Entwicklungen in der politischen Tierrechtsarbeit. Zudem erscheint zweimal monatlich der Tierrechte Newsletter. Der Bundesverband Menschen für Tierrechte ist seit seiner Gründung als gemeinnützig und besonders förderungswürdig anerkannt. Beiträge und Spenden sind steuerlich absetzbar.

Wir sind Mitglied u.a. bei: