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Newsletter Tierrechte: Das neue Magazin ist da/Versuchstierzahlen rückläufig/Wolf: Prävention statt Abschuss

Newsletter Tierrechte Nr. 23 vom 11.12.2025

Inhalt

  • Magazin Tierrechte: Hoffnungsträger pflanzenbasierte Landwirtschaft
  • Jahresbericht 2025: Ein Jahr des Umbruchs und der mutigen Schritte
  • Ihre Spende zählt doppelt – bis zum 31. Dezember!
  • Versuchstierzahlen: Trotz Rückgang keine Entwarnung
  • Prävention statt Abschuss: Der Wolf gehört nicht ins Jagdrecht!
  • Bitte mitmachen: EU-Befragung zur „Modernisierung des Tierwohls“
  • Termine TransFARMation

Liebe Leserinnen und Leser,

Mut, Wandel, Hoffnung: Das neue Magazin tierrechte 2/2025 mit dem Schwerpunkt „Hoffnungsträger pflanzenbasierte Landwirtschaft“ ist da.
Im aktuellen Magazin lesen Sie, wie Menschen mit Leidenschaft und neuen Ideen Tierschutz und Landwirtschaft voranbringen – vom Engagement für tierversuchsfreie Verfahren bis zu mutigen Landwirt:innen, die beweisen, dass es auch anders geht.
Abonnieren können Sie das Magazin ganz einfach durch Ihre Mitgliedschaft. Sie können das Magazin auch als PDF herunterladen oder ein Musterexemplar in unserer Geschäftsstelle anfordern. Bitte schreiben Sie dazu eine E-Mail an: info@tierrechte.de


Jahresbericht 2025: Ein Jahr des Umbruchs – und der mutigen Schritte
Das Jahr 2025 hat Menschen für Tierrechte vor große Herausforderungen gestellt. Mit der aktuellen Bundesregierung müssen wir uns – statt Fortschritten im Tierschutz – gegen Rückschritte stemmen. Doch statt zu klagen, setzen wir auf Projekte, mit denen wir etwas für die Tiere erreichen können. In unserem Jahresbericht haben wir für Sie – kurz, knapp und bebildert – unsere wichtigsten Tätigkeiten und Erfolge zusammengestellt. Sie können den Bericht hier als PDF herunterladen.

 


Ihre Spende zählt doppelt – bis zum 31. Dezember!
Damit wir uns weiterhin für unsere Ziele einsetzen können brauchen wir Sie! Dank einer großzügigen Stiftung wird jeder Euro, der und als Spende oder Fördermitgliedschaft erreicht, verdoppelt – bis das Budget von 25.000 Euro ausgeschöpft ist. So werden 100 zu 200 Euro! Auch eine Erhöhung Ihres Mitgliedsbeitrags wird verdoppelt.
Bitte machen auch Sie mit: Jeder Euro zählt!
Wir danken Ihnen für Ihr Vertrauen und dass Sie unsere Arbeit unterstützen!


Versuchstierzahlen: Trotz Rückgang keine Entwarnung

Foto: AdobeStock_141817295

Das Deutsche Zentrum zum Schutz von Versuchstieren (Bf3R) hat am 9. Dezember die Versuchstierzahlen für das Vorjahr veröffentlicht. Im Jahr 2024 wurden danach über drei Mio. Tiere im Zusammenhang mit Tierversuchen getötet. Dies entspricht einem Rückgang von 14 Prozent. Die sinkenden Zahlen entlassen die Bundesregierung jedoch nicht aus der Pflicht, die hohe Zahl der Tiere, die in Versuchen leiden und sterben, weiter zu reduzieren. Die dafür nötige Reduktionsstrategie liegt längst vor. Schwarz-Rot muss sie dringend umsetzen. Lesen Sie hier unsere Pressemeldung.


Prävention statt Abschuss: Der Wolf gehört nicht ins Jagdrecht!
Die Bundesregierung plant, den Wolf ins Jagdrecht aufzunehmen. Dazu will sie das Bundesjagdgesetz verschärfen und das Bundesnaturschutzgesetz abschwächen. In der Stellungnahme, die wir gemeinsam mit Wildtierschutz Deutschland e.V. verfasst haben, sprechen wir uns entschieden gegen die Aufnahme des Wolfes als jagdbare Tierart aus. Die vorgesehenen Änderungen ignorieren wissenschaftliche Fakten und bieten keine Lösungen für Weidetierhalter. Wir fordern die Bundesregierung auf, den Fokus auf Lösungen zu legen, etwa die unbürokratische Förderung von Herdenschutzmaßnahmen und auf eine bessere Beratung der Weidetierhalter. Hier können Sie sich die Stellungnahme als PDF herunterladen.

Noch eine Bitte: Wenn noch nicht geschehen, machen Sie bitte bei der EU-Befragung zur „Modernisierung des Tierwohls“ mit. Die Umfrage ist nur noch bis morgen, den 11.12., um 23:59 Uhr geöffnet. Es geht um eine der seltenen Chancen, das Leben von Millionen Tieren dauerhaft zu verbessern. Sie finden hier eine einfache Schritt-für-Schritt-Anleitung mit den Links zur Registrierung und zum Fragebogen. Danke!

Termine TransFARMation
Hof-Talks: Lassen Sie sich inspirieren! Ort: Zoom-Raum, weitere Hof-Talks auf YouTube zum Nachschauen. 


Impressum:

Menschen für Tierrechte e.V.
Severinusstr. 52
53909 Zülpich
Tel. 02252 – 830 12 10
E-Mail: info@tierrechte.de
Web: www.tierrechte.de
Spendenkonto: Sparkasse Aachen
Bankleitzahl 390 500 00
IBAN DE02 3905 0000 0016 0079 73
Swift-Bic AACSDE33
Alle Spenden sind steuerlich abzugsfähig

Der Bundesverband Menschen für Tierrechte setzt sich seit seiner Gründung 1982 auf rechtlicher, politischer, wissenschaftlicher und gesellschaftlicher Ebene für die Anerkennung elementarer Tierrechte ein und kämpft gegen jeglichen Missbrauch von Tieren. Das langfristige Ziel ist eine grundsätzliche Veränderung des Mensch-Tier-Verhältnisses. Dem Dachverband mit Hauptsitz in Zülpich (früher Aachen) sind Vereine sowie private Fördermitglieder angeschlossen. Seine Stärke liegt im Zusammenwirken von Seriosität, Fachwissen und Lobbyarbeit auf höchster politischer Ebene. Dazu verfolgt der Verband einen Masterplan zum Ausstieg aus dem Tierversuch und eine Agrarwende von der tierischen zur pflanzlichen Eiweißproduktion. Um Landwirt:innen Alternativen aufzeigen, wie sie auch ohne sogenannte Nutztiere erfolgreich und nachhaltig wirtschaften können, betreibt Menschen für Tierrechte das Projekt TransFARMation. Um tierversuchsfreie Methoden voranzubringen, veröffentlicht der Verband das „Versuchstier des Jahres“, betreibt die Wissenschaftsplattform InVitro+Jobs für eine konsequente Förderung der tierversuchsfreien Forschung und setzt sich mit dem Projekt SATIS für eine humane Ausbildung ein. Weiterhin unterstützt der Verband das tierschutzkonforme Stadttaubenmanagement und gibt zwei bis dreimal im Jahr das Magazin tierrechte heraus. Neben einem Themenschwerpunkt informiert die Zeitschrift Journalisten, Wissenschaftler, Politiker, Behörden und Verbandsmitglieder über aktuelle Entwicklungen in der politischen Tierrechtsarbeit. Zudem erscheint zweimal monatlich der Tierrechte Newsletter. Der Bundesverband Menschen für Tierrechte ist seit seiner Gründung als gemeinnützig und besonders förderungswürdig anerkannt. Beiträge und Spenden sind steuerlich absetzbar.

Wir sind Mitglied u.a. bei: