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Newsletter Tierrechte: Welttierschutztag – echter Tierschutz durch TransFARMation

Newsletter Tierrechte vom 02.10.2025

Inhalt

  • Zum Welttierschutztag: echter Tierschutz durch TransFARMation
  • Gerechtigkeit für Schweine
  • Tierversuche: Massives Tierleid auf Bauernhof
  • Termine

Liebe Leserinnen und Leser,

der Welttierschutztag am 4. Oktober erinnert jedes Jahr daran, dass Millionen von Tieren unter den Bedingungen der industriellen Tierhaltung leiden. Dieses Landwirtschaftssystem mit seinem Fokus auf der Produktion tierischer Produkte steht wissenschaftlich und gesellschaftlich in der Kritik. Gleichzeitig wächst das Bewusstsein auch unter den Landwirt:innen selbst, dass Landwirtschaft ganz anders gedacht werden kann – im Sinne einer Agrarwende, die ihnen eine tierfreie, nachhaltige und gleichzeitig wirtschaftliche Perspektive bietet. Während die Wissenschaft eine stärker pflanzenbasierte Ernährung fordert und die Bevölkerung sich vermehrt pflanzlich ernähren möchte, bleibt die Politik bislang weit hinter den Erwartungen zurück. Was den Tierschutz wirklich voranbringt, ist der konsequente Wandel in der landwirtschaftlichen Praxis. Viele Landwirt:innen möchten aus der Tierhaltung aussteigen, benötigen dafür jedoch Unterstützung, Wissen und eine wirtschaftliche Perspektive. Hier setzt unser Projekt „TransFARMation“ an: Wir begleiten konventionelle Tierhalter:innen mit individuellen Beratungsangeboten dabei, den Umstieg in eine tierfreie, pflanzenbasierte und klimaschonende Produktion zu schaffen.

Spendenaktion #MissionTierschutz! Bitte machen Sie mit!

Mit dieser Aktion #MissionTierschutz von Robert Marc Lehmann haben wir die Chance auf Unterstützung. Fast 300.000 Euro sammelte Robert Marc Lehmann mit seinem Verein Mission Erde anlässlich der Rettung von zehn Muttersauen und mehreren Ferkeln. Jeweils 10.000 Euro von dem gesammelten Geld gehen an zehn Initiativen, die sich für so genannte „Nutztiere“ einsetzen. Begünstigt werden die zehn Vereine, die die meisten Likes sammeln. Helfen Sie uns dabei, noch mehr landwirtschaftliche Betriebe bei der Umstellung Ihrer Höfe zu einer pflanzenbasierten Landwirtschaft zu begleiten. So können wir nicht nur die vorhandenen Tiere auf den Höfen retten, sondern zusätzlich dafür Sorge tragen, dass Generationen von Tieren nicht weiter in das System der landwirtschaftlichen Nutztierhaltung hinein geboren werden. Schauen Sie sich unser Video an, geben Sie uns ein „Like“ und teilen Sie es! Vielen Dank. 


Gerechtigkeit für Schweine
Seit 2019 prüft das Bundesverfassungsgericht, ob die grausamen Haltungsbedingungen für Mutterschweine verfassungswidrig sind. Zusammen mit einem Bündnis von 17 Organisatoren setzt sich Menschen für Tierrechte dafür ein, dass das Bundesverfassungsgericht prüft, ob die gängige Schweinehaltung in Deutschland geltendes Recht verletzt. Die Schweine brauchen endlich Gerechtigkeit.

Am 26. September versammelten wir uns mit rund 150 Teilnehmer:innen vor dem Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe und setzten ein deutliches Zeichen. Gemeinsam machten wir deutlich, dass die Schweine vielen Menschen am Herzen liegen. Mit der Aktion und den 12.296 Postkarten, die wir übergaben, sendeten wir die Bitte an das Gericht, in der Sache bald zu entscheiden. Herzlichen Dank für Ihre Beteiligung!


Tierversuche: Massives Tierleid auf Bauernhof
Am 23.09.25 veröffentlichte der Verein SOKO Tierschutz schockierende Aufnahmen einer Kaninchenhaltung auf einem Bauernhof bei Augsburg. Konkret werden auf dem Asamhof in Kissing 3.000 bis 4.000 Kaninchen in kleinen Käfigen gehalten, um an ihnen Tierversuche für die Produktion von Antikörperproduktion durchzuführen. Über das Leid bei dieser tödlichen Prozedur hinaus dokumentierte der Ermittler mehrere Fälle von Tierquälerei.
Menschen für Tierrechte sieht die Abnehmer, wie Siemens, in der Pflicht, auf tierfrei-produzierte Antikörper umzustellen. Denn es gibt eine bewährte und anerkannte tierfreie Methode: das sogenannte Phage-Display-Verfahren. Dieses nutzt menschliches Blut und Viren zur Antikörperproduktion. Diese Methode ermöglicht grundsätzlich die Einsparung aller bisherigen Tierversuche in diesem Bereich. Dazu ist der Konzern nicht nur moralisch, sondern auch rechtlich verpflichtet. Hier lesen Sie mehr.



Impressum:

Menschen für Tierrechte e.V.
Severinusstr. 52
53909 Zülpich
Tel. 02252 – 830 12 10
E-Mail: info@tierrechte.de
Web: www.tierrechte.de
Spendenkonto: Sparkasse Aachen
Bankleitzahl 390 500 00
IBAN DE02 3905 0000 0016 0079 73
Swift-Bic AACSDE33
Alle Spenden sind steuerlich abzugsfähig

Der Bundesverband Menschen für Tierrechte setzt sich seit seiner Gründung 1982 auf rechtlicher, politischer, wissenschaftlicher und gesellschaftlicher Ebene für die Anerkennung elementarer Tierrechte ein und kämpft gegen jeglichen Missbrauch von Tieren. Das langfristige Ziel ist eine grundsätzliche Veränderung des Mensch-Tier-Verhältnisses. Dem Dachverband mit Hauptsitz in Zülpich (früher Aachen) sind Vereine sowie private Fördermitglieder angeschlossen. Seine Stärke liegt im Zusammenwirken von Seriosität, Fachwissen und Lobbyarbeit auf höchster politischer Ebene. Dazu verfolgt der Verband einen Masterplan zum Ausstieg aus dem Tierversuch und eine Agrarwende von der tierischen zur pflanzlichen Eiweißproduktion. Um Landwirt:innen Alternativen aufzeigen, wie sie auch ohne sogenannte Nutztiere erfolgreich und nachhaltig wirtschaften können, betreibt Menschen für Tierrechte das Projekt TransFARMation. Um tierversuchsfreie Methoden voranzubringen, veröffentlicht der Verband das „Versuchstier des Jahres“, betreibt die Wissenschaftsplattform InVitro+Jobs für eine konsequente Förderung der tierversuchsfreien Forschung und setzt sich mit dem Projekt SATIS für eine humane Ausbildung ein. Weiterhin unterstützt der Verband das tierschutzkonforme Stadttaubenmanagement und gibt zwei bis dreimal im Jahr das Magazin tierrechte heraus. Neben einem Themenschwerpunkt informiert die Zeitschrift Journalisten, Wissenschaftler, Politiker, Behörden und Verbandsmitglieder über aktuelle Entwicklungen in der politischen Tierrechtsarbeit. Zudem erscheint zweimal monatlich der Tierrechte Newsletter. Der Bundesverband Menschen für Tierrechte ist seit seiner Gründung als gemeinnützig und besonders förderungswürdig anerkannt. Beiträge und Spenden sind steuerlich absetzbar.

Wir sind Mitglied u.a. bei: