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Newsletter Tierrechte: Bundesregierung wickelt Tierschutz ab / Tierversuche an Affen stoppen! / #GerechtigkeitFürSchweine

Newsletter Tierrechte vom 18.09.2025

Inhalt

  • Bundesregierung wickelt Tierschutz ab
  • Bundestagspetition: Tierversuche an Affen stoppen!
  • Mitmachen: Kampagne #GerechtigkeitFürSchweine
  • EU-Ausschuss positioniert sich gegen Veggie-Schnitzel & Co.
  • Protest gegen Mega-Schlachthof
  • Termine

Liebe Leserinnen und Leser,

die Liste der Tierschutzvorhaben, die diese Bundesregierung abwickelt, wird immer länger: Nach der Streichung der Reform des Tierschutzgesetzes, der Reduktionsstrategie für Tierversuche, dem „Nein“ zu einer höheren Mehrwertsteuer auf Fleisch und der Verschiebung und möglichen Abschaffung der staatlichen Tierhaltungskennzeichnung hat Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer (CSU) nun auch die Förderung für den Umbau der Tierhaltung beerdigt. Statt Tierschutz subventioniert diese Regierung lieber klimaschädlichen Agrardiesel. Umso wichtiger, dass sich die Tierschutz- und Tierrechtsbewegung jetzt mit vereinten Kräften für die Tiere einsetzt. Nachdem wir der neuen Tierschutzbeauftragten Silvia Breher kürzlich eine Auflistung der drängendsten Tierschutzprobleme übermittelt haben, hat sie uns Mitte Oktober für ein Gespräch geladen. Wir werden alles daransetzen, unter diesen schwierigen politischen Verhältnissen das Maximum für die Tiere zu erreichen. Hier lesen Sie den kompletten Artikel: www.tierrechte.de


Bundestagspetition: Tierversuche an Affen stoppen! Menschen für Tierrechte unterstützt offiziell die Bundestagspetition „Tierversuche an Affen stoppen“. Die Petition fordert ein Ende von Tierversuchen an nicht-menschlichen Primaten. Damit die Bundesregierung die Petition behandelt, müssen bis zum 20. Oktober 30.000 Unterschriften gesammelt werden. Bitte unterzeichnen auch Sie. Alle Infos finden Sie hier: www.tierrechte.de


Mitmachen: Aktionen #GerechtigkeitFürSchweine
Zusammen mit einem Bündnis von 17 Organisatoren setzt sich Menschen für Tierrechte dafür ein, dass das Bundesverfassungsgericht prüft, ob die gängige Schweinehaltung in Deutschland geltendes Recht verletzt. Bitte helfen auch Sie, indem Sie die digitale Postkarte an das Oberste Gericht verschicken oder an der Demo am 26. September vor Ort oder digital teilnehmen. Die Schweine brauchen endlich Gerechtigkeit – Vielen Dank! Alle Infos unter: www.tierrechte.de


Das völlig falsche Signal: EU-Ausschuss positioniert sich gegen Veggie-Schnitzel & Co.
Am 8. September 2025 sprach sich der EU-Agrarausschuss dafür aus, die Bezeichnungen von pflanzlichen Fleischalternativen zu reglementieren. Menschen für Tierrechte ruft die EU-Abgeordneten dazu auf, den Antrag des Agrarausschusses abzulehnen. Statt sich einseitig für die schädliche Fleischproduktion einzusetzen, sollten die Abgeordneten sich der Zukunftsaufgabe stellen, wie eine wachsende Weltbevölkerung zukünftig innerhalb der ökologischen Belastungsgrenzen ernährt werden kann. Die Lösung dafür – die Planetary Health Diet – liegt ebenso auf dem Tisch wie die nötigen Maßnahmen. Hier lesen Sie den kompletten Artikel: www.tierrechte.de


Protest gegen Mega-Schlachthof
In Königs Wusterhausen sollen nach der Erweiterung des Wiesenhof-Schlachthofes bald 150.000 Hühner pro Tag geschlachtet werden. Eine Bürgerinitiative hat jetzt eine Petition gestartet und fordert u. a. die Stadtverordneten auf, der Erweiterung nicht zuzustimmen. Bitte unterschreiben auch Sie unter: weact.campact.de



Impressum:

Menschen für Tierrechte e.V.
Severinusstr. 52
53909 Zülpich
Tel. 02252 – 830 12 10
E-Mail: info@tierrechte.de
Web: www.tierrechte.de
Spendenkonto: Sparkasse Aachen
Bankleitzahl 390 500 00
IBAN DE02 3905 0000 0016 0079 73
Swift-Bic AACSDE33
Alle Spenden sind steuerlich abzugsfähig

Der Bundesverband Menschen für Tierrechte setzt sich seit seiner Gründung 1982 auf rechtlicher, politischer, wissenschaftlicher und gesellschaftlicher Ebene für die Anerkennung elementarer Tierrechte ein und kämpft gegen jeglichen Missbrauch von Tieren. Das langfristige Ziel ist eine grundsätzliche Veränderung des Mensch-Tier-Verhältnisses. Dem Dachverband mit Hauptsitz in Zülpich (früher Aachen) sind Vereine sowie private Fördermitglieder angeschlossen. Seine Stärke liegt im Zusammenwirken von Seriosität, Fachwissen und Lobbyarbeit auf höchster politischer Ebene. Dazu verfolgt der Verband einen Masterplan zum Ausstieg aus dem Tierversuch und eine Agrarwende von der tierischen zur pflanzlichen Eiweißproduktion. Um Landwirt:innen Alternativen aufzeigen, wie sie auch ohne sogenannte Nutztiere erfolgreich und nachhaltig wirtschaften können, betreibt Menschen für Tierrechte das Projekt TransFARMation. Um tierversuchsfreie Methoden voranzubringen, veröffentlicht der Verband das „Versuchstier des Jahres“, betreibt die Wissenschaftsplattform InVitro+Jobs für eine konsequente Förderung der tierversuchsfreien Forschung und setzt sich mit dem Projekt SATIS für eine humane Ausbildung ein. Weiterhin unterstützt der Verband das tierschutzkonforme Stadttaubenmanagement und gibt zwei bis dreimal im Jahr das Magazin tierrechte heraus. Neben einem Themenschwerpunkt informiert die Zeitschrift Journalisten, Wissenschaftler, Politiker, Behörden und Verbandsmitglieder über aktuelle Entwicklungen in der politischen Tierrechtsarbeit. Zudem erscheint zweimal monatlich der Tierrechte Newsletter. Der Bundesverband Menschen für Tierrechte ist seit seiner Gründung als gemeinnützig und besonders förderungswürdig anerkannt. Beiträge und Spenden sind steuerlich absetzbar.

Wir sind Mitglied u.a. bei: