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Spitzengespräch im Landwirtschaftsministerium: Tierschutzseite bringt Forderungen vor

Am Dienstag, den 19.08.25, trafen sich die Vertreter:innen mehrerer Tier- und Umweltschutzorganisationen mit Staatssekretär Prof. Markus Schick im Bundeslandwirtschaftsministerium (BMLEH). Die unter dem Dach des Deutschen Naturschutzrings (DNR) organisierten Vereine hatten sich um diesen Austausch bemüht, um ihre Tierschutz-Forderungen und ihre Kritik an höchster Stelle vortragen zu können. Hauptthemen waren die Bundestierschutzbeauftragte, die industrielle Tierhaltung, Schlachtung, Tierhaltungskennzeichnung, Haltung und Handel mit Heim- und Wildtieren sowie Tierversuche. Menschen für Tierrechte nutzte die Gelegenheit, um sich für den Schutz von „Versuchstieren“ und für eine tierversuchsfreie Forschung einzusetzen.

Zustimmung in einigen Bereichen
Staatssekretär Prof. Markus Schick signalisierte in einigen Bereichen Zustimmung, etwa bei der Tierhaltungskennzeichnung und bei der Videoüberwachung von Schlachthöfen. Bezüglich der Bundestierschutzbeauftragten verwies er darauf, dass es ein neues Organisationsmodell mit einer eigenen Geschäftsstelle innerhalb des Ministeriums geben soll und warb darum, der neuen Bundestierschutzbeauftragten eine Chance zu geben. Wichtig sei ein guter Zugang zu den Entscheidungsträgern.

Verweis auf Koalitionsvertrag
Grundsätzlich verwies er auf die im Koalitionsvertrag festgelegten Maßnahmen und darauf, dass es für alle Themen einen Finanzierungsvorbehalt gäbe. Menschen für Tierrechte wird sich – trotz der schwierigen politischen Situation – für Verbesserungen für die Tiere einsetzen. Glücklicherweise arbeiten die verschiedenen Tierschutz- und Tierrechtsorganisationen jetzt – mehr denn je – mit vereinten Kräften.  Mit etwas Mühe findet sich im Koalitionsvertrag zudem Potenzial für Verbesserungen und für eine zukunftsfähige Landwirtschaft weg von der Tierhaltung. Dieses müssen wir nutzen.