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Newsletter Tierrechte

Das neue Magazin Tierrechte: Gemeinsam für eine zukunftsfähige Landwirtschaft

Newsletter Tierrechte vom 07.08.2025

Inhalt

  • Gemeinsam für eine zukunftsfähige Landwirtschaft
  • Hof Talk: Pilze als Eiweißquelle der Zukunft
  • Affront: Aus für Bundestierschutzbeauftragte

Liebe Leserinnen und Leser,

seit dem 1. Juni 2025 engagieren sich Menschen für Tierrechte und
TransFARMation Deutschland gemeinsam für die Transformation unseres
Landwirtschafts- und Ernährungssystems. Eine gute Gelegenheit Ihnen in der aktuellen Ausgabe das neue interdisziplinäre Team vorzustellen. Passend dazu haben wir unseren Schwerpunkt im Magazin Tierrechte auf eine zukunftsfähige Landwirtschaft gelegt und möchten Ihnen zwei interessante Interviews ans Herz legen: Lesen Sie unser Gespräch mit der Leiterin der US Tierschutzorganisation Mercy for Animals, wie sie Landwirt:innen erfolgreich dabei unterstützt, auf Pflanzen- oder Pilzanbau umzustellen. In einem anderen Interview spricht die Schweizer Juristin Dr. Saskia Stucki über ihre wegweisenden Forschungen zur „Fleischfrage“. Sie erklärt, warum dringender Handlungsbedarf besteht, welche Maßnahmen und Lenkungsinstrumente sie für zielführend hält und mit welchen rechtlichen
Mitteln die Ausbeutung der Tiere begrenzt und sogar subjektive Tierrechte
erreicht werden könnten. All das sowie Aktuelles zu den Themen Tierversuche, Stadttauben und noch viel mehr lesen Sie im neuen Magazin Tierrechte.


Der Pilz-Experte Nino Österle berichtet im Hof-Talk
Pilz-Experte Nino Österle berichtet im Hof-Talk

Hof-Talk: Pilze als Eiweißquelle der Zukunft
Im Hof-Talk unseres Projekts TransFARMation berichten jeden Monat Landwirt:innen und Unternehmer:innen, die tierfrei wirtschaften und Lebensmittel erzeugen. Am vergangenen Mittwoch ging es um Pilze. Die besonderen Waldbewohner verbessern Böden, fördern Biodiversität und könnten die Eiweißquelle der Zukunft sein. Nino Österle ist Pilz-Experte und Gründer des Edelpilze-Shop. Den Hof-Talk können Sie auf unserem YouTube-Kanal anschauen.


Affront: Aus für Bundestierschutzbeauftragte
Am Montag wurde bekannt, dass Ariane Kari das Amt der Tierschutzbeauftragten in der weiteren Legislaturperiode nicht weiter ausüben soll. Ihr Vertrag wird nicht verlängert. Menschen für Tierrechte ist erschüttert, denn Kari hat in ihrer zweijährigen Amtszeit belegt, dass sie die vielfachen Tierschutzprobleme engagiert, fachkundig, fundiert und politisch neutral adressiert hat. Landwirtschaftsminister Alois Rainer (CSU) will den Posten zwar erhalten, es ist jedoch zu befürchten, dass das Amt in seiner Unabhängigkeit beschnitten und die Stelle mit einer bequemen Person mit Unionsparteibuch besetzt wird. Doch Tierschutz darf nicht zur Nebensache werden. Im Gegenteil, Tiere brauchen eine starke Lobby. Hier lesen Sie unseren Kommentar.


Impressum:

Menschen für Tierrechte e.V.
Severinusstr. 52
53909 Zülpich
Tel. 02252 – 830 12 10
E-Mail: info@tierrechte.de
Web: www.tierrechte.de
Spendenkonto: Sparkasse Aachen
Bankleitzahl 390 500 00
IBAN DE02 3905 0000 0016 0079 73
Swift-Bic AACSDE33
Alle Spenden sind steuerlich abzugsfähig

Der Bundesverband Menschen für Tierrechte setzt sich seit seiner Gründung 1982 auf rechtlicher, politischer, wissenschaftlicher und gesellschaftlicher Ebene für die Anerkennung elementarer Tierrechte ein und kämpft gegen jeglichen Missbrauch von Tieren. Das langfristige Ziel ist eine grundsätzliche Veränderung des Mensch-Tier-Verhältnisses. Dem Dachverband mit Hauptsitz in Zülpich (früher Aachen) sind Vereine sowie private Fördermitglieder angeschlossen. Seine Stärke liegt im Zusammenwirken von Seriosität, Fachwissen und Lobbyarbeit auf höchster politischer Ebene. Dazu verfolgt der Verband einen Masterplan zum Ausstieg aus dem Tierversuch und eine Agrarwende von der tierischen zur pflanzlichen Eiweißproduktion. Um Landwirt:innen Alternativen aufzeigen, wie sie auch ohne sogenannte Nutztiere erfolgreich und nachhaltig wirtschaften können, betreibt Menschen für Tierrechte das Projekt TransFARMation. Um tierversuchsfreie Methoden voranzubringen, veröffentlicht der Verband das „Versuchstier des Jahres“, betreibt die Wissenschaftsplattform InVitro+Jobs für eine konsequente Förderung der tierversuchsfreien Forschung und setzt sich mit dem Projekt SATIS für eine humane Ausbildung ein. Weiterhin unterstützt der Verband das tierschutzkonforme Stadttaubenmanagement und gibt zwei bis dreimal im Jahr das Magazin tierrechte heraus. Neben einem Themenschwerpunkt informiert die Zeitschrift Journalisten, Wissenschaftler, Politiker, Behörden und Verbandsmitglieder über aktuelle Entwicklungen in der politischen Tierrechtsarbeit. Zudem erscheint zweimal monatlich der Tierrechte Newsletter. Der Bundesverband Menschen für Tierrechte ist seit seiner Gründung als gemeinnützig und besonders förderungswürdig anerkannt. Beiträge und Spenden sind steuerlich absetzbar.

Wir sind Mitglied u.a. bei: