Ein Kommentar
Wie gerade bekannt gegeben, soll Ariane Kari das Amt der Tierschutzbeauftragten in der weiteren Legislaturperiode nicht weiter bekleiden. Ihr Vertrag wird nicht verlängert.
Das ist ein Affront gegen den Tierschutz in Deutschland. Tierschutz darf nicht zur Nebensache werden. Im Gegenteil, Tiere brauchen eine starke Lobby. Dieses Amt ist nicht nur ein symbolisches Zeichen, es ist wichtig für die Umsetzung des Staatsziels Tierschutz.
Menschen für Tierrechte ist erschüttert über diese Personalentscheidung. Ariane Kari hat nach unserer Ansicht mit Umsicht und Sachverstand sowohl fachlich als auch politisch eine hervorragende Arbeit in ihrem Amt geleistet. Dass das Bundesministerium ihre Expertise künftig nicht mehr will, ist absolut unverständlich. Ariane Kari nutzte ihr Amt, um den Tierschutz parteilich unabhängig und fachlich fundiert zu vertreten. Mit dieser Entscheidung verspielt das Ministierum das Vertrauen bei Tierrechts- und Tierschutzorganisationen. Die Bevölkerung will mehr Tierschutz, das zeigen alle Umfragen. Wir hoffen, dass das Ministerium sich bei der künftigen Besetzung des Amtes für eine unabhängige Bundestierschutzbeauftragte oder einen Bundestierschutzbeauftragten entscheidet und nicht für eine politisch gewünschte.
