Bio-vegane Landwirtschaft

Bundesverband fördert bio-veganen Anbau

Seit 2018 unterstützt der Bundesverband als Mitglied den Verein Biozyklisch-Veganer Anbau e.V. Der noch junge Verein setzt sich für eine tierfreie biologische und bäuerliche Landwirtschaft ein. „Tierfrei“ heißt konkret, Obst, Gemüse, Getreide und Eiweißpflanzen werden ohne Mist, Gülle oder Tierkörpermehle (aus Knochen, Federn, Blut, Haar, Horn etc.) erzeugt. Stattdessen wird pflanzlich gedüngt und Artenvielfalt sowie Biodiversität gefördert.

Der Bundesverband setzt sich auf politischer Ebene für diese tier- und umweltfreundliche Art der Landbewirtschaftung ein. Anlässlich der Bundestagswahl, fragten wird die Parteien, ob und mit welchen Maßnahmen sie den Ausbau der bio-veganen Landwirtschaft in Deutschland voranbringen wollen. Dies könnte beispielweise durch Anbauförderungen von Konsum-Leguminosen, wie Soja, Lupine, Erbse und Bohne erreicht werden sowie durch Umstellungs- und Ausstiegsförderungen für Betriebe, die ihre Tierhaltung abschaffen wollen.

Währenddessen engagieren sich auch die Hersteller veganer und vegetarischer Lebensmittel für eine überwiegend pflanzliche Ernährung in Bioqualität. Die Interessenvertretung für vegane Bioprodukte Vegorganic e.V. forderte im Nachklang der Messe BioFach 2018 eine Abkehr von der Massentierhaltung, eine stärkere Förderung der ökologischen Landwirtschaft und den Abbau von Barrieren zur Kennzeichnung pflanzlicher Milch- und Fleischalternativen.