Internationale Kooperationen
1. European Coalition to End Animal Experiments (ECEAE)
Menschen für Tierrechte - Bundesverband der Tierversuchsgegner e.V. sind Mitglied der Europäischen Koalition zur Beendigung von Tierversuchen (European Coalition to End Animal Experiments, kurz: ECEAE), einem Zusammenschluss von Europas führende Tierversuchsgegner- und Tierrechtsorganisationen. Im Jahr 1990 gegründet, gehören der ECEAE heute 13 Organisationen aus EU-Mitgliedsstaaten an sowie eine Reihe von Beobachtergruppen aus anderen Ländern. Die Europäische Koalition lehnt jeden Tierversuch aus ethischen und wissenschaftlichen Gründen ab. Ziel ist damit die Abschaffung der Tierversuche. Die ECEAE arbeitet vorwiegend im Bereich der Europapolitik. Schwerpunktthemen sind zum Beispiel die EU-Chemikalien-Tierversuche, die Kosmetik-Richtlinie, andere EU-Rechtsvorschriften, wie die Richtlinie 86/609, Förderung von tierversuchsfreien Testmethoden, Versuche an Primaten und Gentechnik.Weitere Infos:
www.eceae.org
2. European Network for Farm Animal Protection (ENFAP)
Menschen für Tierrechte - Bundesverband der Tierversuchsgegner e. V. sind u.a. Mitglied des - Das europäischen Bündnis für den Schutz von Tiere in der Landwirtschaft (kurz: ENFAP), einem Zusammenschluss führender europäischer Tierschutz- und Tierrechtsorganisationen. Das Ziel der ECFA ist die schrittweise Beendigung der quälerischen Intensivtierhaltung in Europa und der Langstreckentransporte von landwirtschaftlichen »Nutztieren«.Die europäische Agrarpolitik und damit das Schicksal von Millionen von »Nutztieren« wird letztlich bestimmt von den Entscheidungen des EU-Agrarministerrats, der sich aus den Agrarministern der einzelnen EU-Mitgliedsstaaten zusammensetzt. Die Arbeit der ENFAP zielt deshalb vor allem darauf ab, die Mitglieder des Agrarministerrats durch politische Lobbyarbeit und Kampagnen davon zu überzeugen, sich in Brüssel für ein Ende der quälerischen Intensivtierhaltung und Tiertransporte einzusetzen, die Tiere lediglich als Waren und Produktionsfaktoren behandelt. Aber auch die EU-Kommission und das Europaparlament sind wichtige Ansprechpartner.
Weitere Infos:
http://enfap.eu
3. The European network to END the keeping of wild animals in CAPtivity (ENDCAP)
Europa wächst zusammen. Auch im Hinblick auf die Tierschutzpolitik. Zunehmend werden tierschutzpolitische Entscheidungen nicht mehr auf Bundesebene, sondern auf europäischer Ebene getroffen. Um den Interessen von Wildtieren auch in der europäischen Politik eine Stimme zu geben, hat der Bundesverband Menschen für Tierrechte zusammen mit anderen Organisationen ENDCAP ( the European network to END the keeping of wild animals in CAPtivity) gegründet.ENDCAP ist ein informelles Netzwerk europäischer Tierschutzorganisationen und Wildtierexperten die sich gemeinsam gegen die Haltung von wilden Tieren in Gefangenschaft und ihre Nutzung für die menschliche Unterhaltung einsetzen.
Das Netzwerk wurde 2005 gegründet und hat derzeit 18 Mitgliedsorganisationen und zwei Wildtierexperten aus 18 europäischen Ländern als Mitglieder. »Gemeinsam für die Tiere« ist der Schlüssel zum Erfolg von ENDCAP - dass Teilen von Wissen, Fachkenntnis, Kontakten und Ideen.
ENDCAP beschäftigt sich derzeit mit den fünf wichtigsten Themen der Wildtierhaltung in Gefangenschaft: Zoos und Aquarien, Zirkusse, Delfinarien, Auffangstationen und Fang, Handel und Haltung von Wildtieren als Haustiere.
Ziel ist es die aufgedeckten Probleme auf nationaler und europäischer Ebene bekannt zu machen, um die Haltung von Wildtieren in Gefangenschaft zu beenden. Der Schwerpunkt der Arbeit des Bundesverbandes bei ENDCAP ist das Thema Wildtierhaltung im Zirkus. Denn gerade hier haben wir in Deutschland viele Erfahrungen gesammelt, die anderen Verbänden bei ihrer Arbeit helfen.
Weitere Infos:
www.endcaptivity.org
4. InterNICHE
InterNICHE, The International Network for Humane Education (Internationales Netzwerk für Humane Ausbildung) setzt sich für die Einführung tierverbrauchsfreier Lehrmethoden in der universitären Ausbildung ein. In dem weltumspannenden Netzwerk arbeiten Studierende, Hochschullehrer und Hersteller alternativer Lehrmaterialien aus über 30 Ländern von Australien bis zur Ukraine zusammen. Der Bundesverband ist mit seinem Projekt SATIS für humane Ausbildung Kooperationspartner von InterNICHE für Deutschland.
Weitere Infos:
www.interniche.org
www.facebook.com/pages/InterNICHE
www.satis.tierrechte.de
5. European NGONetwork on Genetic Engineering (GENET)
Seit 1997 ist der Bundesverband Mitglied bei GENET (European NGO*-Network on Genetic Engineering = Europäisches NRO*-Netzwerk zur Gentechnik). Weitere Mitglieder bei GENET sind Verbände aus den Bereichen Umweltschutz, Landwirtschaft, Entwicklungshilfe, Verbraucherschutz, Tierschutz und Tierrechte, die der Gentechnik kritisch bis ablehnend gegenüberstehen. Die Mitglieder kommen sowohl aus EU-Mitgliedstaaten als auch aus weiteren mittel- und osteuropäischen Ländern. Sie tauschen sich regelmäßig über den aktuellen Stand der Forschung und Anwendung der Gentechnik in ihren Ländern aus und planen gemeinsam Aktionen (z. B. gegen die Patentierung gentechnisch veränderter Pflanzen und Tiere).Weitere Infos:
www.genet-info.org
*NGO/NRO = Non Governmental Organisation/Nichtregierungs-Organisation





