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Wildtiere hinter Gittern

LweIm März 2011 starb Eisbär Knut im Berliner Zoo. Auch wenn letztlich nicht geklärt ist, ob der frühe Tod des Bären mit der Handaufzucht oder den schlechten Haltungsbedingungen zu tun hatte, fest steht, dass die Wildtiere in Zoos in Gefangenschaft in einer artfremden und künstlichen Umgebung leben.

Die Argumente, mit denen die Betreiber die Existenz der Zoos rechtfertigen, sind seit Jahren die gleichen: Es werde wissenschaftliche Forschung betrieben, eine weitere Aufgabe sei Bildung und Aufklärung der Besucher, außerdem könnten in den Zoos vom Aussterben bedrohte Tierarten gerettet werden, und schließlich würden die Tiere ja auch artgerecht gehalten. Die Realität sieht jedoch leider anders aus.

Artgerechte Haltung – Fehlanzeige

Ein Elefant, an Vorder- und Hinterbein angekettet, ein Delfin, der durch einen Reifen springt, ein Seelöwe, der einen Ball balanciert - artgerecht? Kacheln, Gitter, Gräben, Panzerglas - artgerecht? Einiges hat sich seit Gründung der bürgerlichen Zoos im 19. Jahrhundert geändert. Viele Käfige und Gehege sind größer geworden, künstliche Strukturen und Maßnahmen zur »Anreicherung« der Käfige und Gehege sowie zur Beschäftigung sollen die Gefangenschaft erträglicher machen. Doch es bleibt lebenslange Gefangenschaft. Jede Bewegung endet nach wenigen Metern an der immer gleichen Grenze. Vor allem ist es ein fremdbestimmtes Leben. Lebensraum, Tagesrhythmus, Tagesablauf, Futter, Fütterungszeit, Zusammensetzung der Gruppe, Partnerwahl, Paarungszeit, alles wird vom Menschen bestimmt.
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