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Zoo

tigerIn den artfremden und künstlichen Umgebungen in Zoos können Tiere ihre angeborenen, arteigenen Verhaltensweisen kaum ausleben. Die Haltung in Gefangenschaft führt häufig zu schweren Verhaltensstörungen sowie zu erheblichen Leiden und Schmerzen. Eine aktuelle Studie der Tierschutzorganisation “Born Free”, mit der der Bundesverband in dem Netzwerk ENDCAP ( the European network to END the keeping of wild animals in CAPtivity) zusammenarbeitet, präsentierte kürzlich eine Studie, wonach die Zustände in europäischen Zoos teilweise katastrophal sind. Es zeigte sich, dass zahlreiche Zoos gegen die EU-Zoo-Richtlinie verstoßen. Diese 2002 beschlossene Richtlinie gibt Mindeststandards zur Unterbringung von Wildtieren vor. Für die Studie wurden mehr als 200 Zoos und Tierparks in 20 EU-Ländern überprüft, 25 davon in Deutschland.

Erst gehätschelt und dann getötet: das Problem der überzähligen Jungtiere

Hinzu kommt die Problematik der überzähligen Nachzuchten. Da die Jungtiere Publikumsmagneten sind, sind Jungtiere zunächst willkommen. Doch wohin z.B. mit den überzähligen Elefantenbullen, von denen ein Zoo im Schnitt nur einen halten kann? Im besten Fall werden sie aus ihrem sozialen Umfeld gerissen und an einen anderen Zoo abgegeben. Ansonsten landen sie bei einem Tierhändler, einem Wanderzirkus oder werden getötet.

Der Bundesverband Menschen für Tierrechte ist nicht willens, die lebenslange Gefangenschaft unserer Mitgeschöpfe sowie ihre Degradierung zu bloßen Schauobjekten in Zoos hinzunehmen. Tiere gehören in ihren jeweiligen natürlichen Lebensraum. Das erklärte Ziel des Bundesverbandes Menschen für Tierrechte ist es daher, schnellstmöglich Lösungen der drängenden Probleme in Zoos zu finden und umzusetzen.

Daher engagiert er sich auch durch Beteiligung an der Überarbeitung des Säugetiergutachtens und trägt Entscheidungen und Aktionen zur Verbesserung zunächst der Haltungsvorgaben gemeinsam mit anderen Tierschutz- und Tierrechtsorganisationen mit.

Konzepte für die Zukunft

Bei näherem Hinsehen bleibt von den Argumenten der Zoobefürworter nicht viel übrig, Grund genug, um die Existenzberechtigung von Zoos in Frage zu stellen und Konzepte für die Zukunft zu entwickeln.

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