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Haltungsverbote für gefährliche Exoten geplant

Haltung und Handel mit exotischen Wildtieren bedingt gravierende Tierschutz- und Artenschutzprobleme und kann gefährlich für den Menschen sein. Um diese komplexe Problematik in den Griff zu bekommen, gehen die Bundesländer voran: die Hälfte der Länder hat die Haltung gefährlicher Tiere bereits gesetzlich geregelt. In Nordrhein-Westfalen sollen künftig beispielsweise keine giftigen Skorpione, Spinnen, Fisch- und Schneckenarten sowie Schlangen mit Giftzahn privat gehalten werden dürfen. Außerdem soll das Verbot für besonders große und starke Tiere, wie Krokodile, Alligatoren, große Bären, Raubkatzen, Wölfe, Primaten, Elefanten oder Nashörner gelten.


Hier lesen Sie die Stellungnahme des Bundesverbandes zu dem in NRW geplanten Gesetz.

Hier können Sie sich den Gesetzentwurf sowie die Verordnung als PDF herunterladen: www.tierschutzwatch.de

Nun fordern Politiker aller Couleur auch eine bundesweite Regelung. Der Koalitionsvertrag der Großen Koalition auf Bundesebene sieht dies auf Seite 84 bereits vor. Danach sollen Handel mit und private Haltung von exotischen und Wildtieren bundeseinheitlich geregelt werden. Importe von Wildfängen in die EU sollen grundsätzlich verboten und gewerbliche Tierbörsen untersagt werden.

Hier nimmt sich die Politik zuerst dem drängenden Thema gefährliche Exoten an. Ein wichtiger nächster Schritt muss sein, die Haltung von Exoten grundsätzlich zu beschränken, denn diese verursacht massive Tierschutzprobleme und gefährdet die Artenvielfalt in den Herkunftsländern.

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