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Tierschutzforschungspreis Berlin 2015

20. Oktober 2015 Im Roten Rathaus von Berlin wurden heute die Preisträger mit dem diesjährigen Tierschutzforschungspreis des Landes Berlin geehrt. Die Preisverleihung erfolgte gleich zweimal: einmal an ein Forscherteam, das eine Ersatzmethode zum Tierversuch entwickelt hat, und einmal an eine Forschergruppe, die für die Hochschullehre eine Ringvorlesung zu Tierversuchsalternativen in der Forschung, Ausbildung und Lehre konzipiert hat.

Während bislang die Tierschutzforschungspreise des Landes Berlin vom Verband der forschenden Arzneimittelhersteller mit je 15.000 Euro gesponsert worden waren, legte das Land Berlin nun erstmalig 10.000 Euro dazu und stiftete einen zweiten Preis, der für Arbeiten im Bereich Alternativen in der der Lehre und Ausbildung im zweijährlichen Abstand vergeben wird. Der mit 15.000 Euro dotierte Tierschutz-Forschungspreis Berlin (vfa-Preis) ging in diesem Jahr an Prof. Dr. Gerhard Püschel, Dr. Andrea Pathe-Neuschäfer-Rube und Dr. Frank Neuschäfer-Rube vom Institut für Ernährungswissenschaften der Universität Potsdam. Sie haben gemeinsam ein zellbasiertes Verfahren zur Bestimmung der Aktivität von Botulinum-Toxinen entwickelt. In ihrer Machbarkeitsstudie konnte sie zeigen, dass ihr neues Verfahren für alle verschiedenen Botulinumtoxin-Typen angewandt werden kann. Im Gegensatz zu Tierversuchsersatzentwicklungen in der Industrie, die auf immonologischen Verfahren basiert, nutzt dieses Verfahren ein Enzym des Glühwürmchens, das als Reporter die Menge an freigesetztem Neurotransmitter bestimmen lässt.

Lesen Sie auch einen weiterführenden Bericht auf unserer Webseite InVitro+Jobs.

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