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Rheinland-Pfalz: Tierschutz-Forschungspreis verliehen

Der Bundesverband Menschen für Tierrechte begrüßt die Vergabe des mit 20.000 Euro dotierten Forschungspreises »Ersatz- und Ergänzungsmethoden zum Tierversuch« des Landes Rheinland-Pfalz. Die Auslobung eines derartigen Preises ist eine zentrale Forderung des Bundesverbandes an Bund und Länder, um Alternativen zum Tierversuch besser zu fördern. Neben Rheinland-Pfalz haben bislang lediglich Berlin, Hessen und Baden-Württemberg entsprechende Preisvergaben eingeführt.

In diesem Jahr wählte die Fachjury die Arbeit der Forschungsgruppe von Prof. Dr. Claus-Michael Lehr, Dr. Eva-Maria Collnot und Fransisca Leonard von der Universität des Saarlandes, Fachrichtung Pharmazie, Biopharmazie und Pharmazeutische Technologie aus.

Lesen Sie ein Kurzinterview mit dem Preisträger Prof. Dr. Lehr hier auf InVitroJobs.

Die drei Preisträger wurden am 30. Juni im Mainzer Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten für ihr Projekt „A three-dimensional coculture of enterocytes, monocytes and dendritic cells to model inflamed intestinal mucosa in vitro” ausgezeichnet. In der Arbeit geht es um die Entwicklung eines in vitro-Kokulturen-Systems, bestehend aus einer Enterozytenzelllinie (CaCo-2) und die Erzeugung eines Darmentzündungsprozesses, um hier die Veränderung der Zellbarriereeigenschaften bei der Gabe von z. B. Medikamenten untersuchen zu können. Die Laudatio hielt Jurymitglied Dr. Christiane Baumgartl-Simons, Vorsitzende von Menschen für Tierrechte Rheinland-Pfalz und stellvertretende Vorsitzende des Bundesverbandes  Menschen für Tierrechte.



Lesen Sie hier die Laudatio: 

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