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Neues Spendertier-Programm rettet Tierleben

Ein verstorbenes Haustier kann Leben retten – wenn der Besitzer es nach seinem Tod für das Studium angehender Biologen und Tierärzte zur Verfügung stellt. Hierfür hat der Bundesverband Menschen für Tierrechte einen Leitfaden erstellt. Bislang werden meist gesunde Tiere, wie Hunde, Katzen und Nagetiere, extra getötet, um deren Anatomie sowie chirurgische Techniken zu lernen. Das will der Bundesverband beenden und ruft zur Umsetzung eines Spendertier-Programmes auf.

Mit dem Spendertier-Programm können Institute der Biologie und Veterinärmedizin Qualität und Inhalte der Lehre gewährleisten und gleichzeitig unnötiges Töten verhindern. Dies ist ein wichtiger Beitrag zur ethisch einwandfreien Ausbildung junger Menschen. Denn die Zahl der Tiere, die für Ausbildungszwecke getötet werden, ist groß und viele Studenten leiden unter dem quälenden Gewissenskonflikt. Eine Verweigerung nötigt meist zum Studienabbruch.

Alle nötigen Informationen, von der Kontaktaufnahme zu Tierarztpraxen, über die Körperspende bis hin zur Organisation in der Universität werden in einem ausführlichen Leitfaden dargestellt. Ein Faltblatt kann für Tierhalter in Tierarztpraxen ausgelegt werden. Download und weitere Informationen zum Spendertier-Programm: www.satis-tierrechte.de/alternativen/

 

Positives Feedback auf unser Tierkörper-Spendenprogramm

Im Januar 2012 wandte sich der Bundesverband mit einem Schreiben an über 200 Dozenten und Tierschutzbeauftragte der Fachbereiche Biologie, Veterinär- und Humanmedizin in Deutschland. Unser Anschreiben (als PDF einsehbar) informiert besonders die Institute der Anatomie über die Möglichkeit und Umsetzung Spendertiere in den studentischen Praktika einzusetzen. Wir sehen darin einen Lösungsansatz einerseits die Gewissensfreiheit Studierender in den geforderten Sezierübungen durchzusetzen und gleichzeitig Tierhaltern die Chance zu geben, ihre Tiere nach deren Tod für die Aus- und Weiterbildung zu spenden. Der Grundstein zum gegenüber ethischem Handeln und der zukünftigen Verantwortung als Wissenschaftler und Mediziner muss bereits in den ersten Ausbildungsjahren gelegt werden.

Bereits jetzt erreichten uns viele positive Rückmeldungen. Ein Biologieprofessor der LMU München schrieb uns: „Ich finde die Initiative SEHR unterstützenswert und befürworte Ihre Aktion ausdrücklich.“ Auch die Universität Koblenz-Landau signalisierte gegenüber dem Bundesverband ein Interesse an Spendertieren. Weiterhin sind viele Tierhalter auf uns zugekommen und haben ihre Spendenbereitschaft erklärt. Um eine Vernetzung zu erleichtern, haben wir uns bekannte Universitäten, die an Spendertieren interessiert sind, auf einer Landkarte eingetragen.

Wir möchten nochmals dazu auffordern, auch an Ihre Universität heranzutreten. Auf der SATIS-Webseite liegen alle Infomaterialien bereit und können gern an interessierte Dozenten und Tierärzte gegeben werden. Für weitere Fragen können Sie uns über Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. erreichen.

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