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Versagt auf ganzer Linie: Österreichs Ethikkatalog zu Tierversuchen

Das österreichische Wissenschaftsministerium hat im Herbst 2015 eine Verordnung zur Beurteilung der ethischen Vertretbarkeit von Tierversuchsanträgen vorgelegt (Tierversuchs-Kriterienkatalog-Verordnung = TVKKV). Diese Verordnung hat hohe Erwartungen geweckt, die allesamt enttäuscht wurden. Warum? Die Verordnung liefert keine harten Daten und Fakten, wie die gesetzlich geforderte „ethische Vertretbarkeit“ eines Tierversuchs ermittelt werden soll. Sie ist nicht besser als der in Deutschland seit Jahren eingeführte Fragebogen, der bei der Beantragung von Tierversuchen ausgefüllt werden muss. Fazit: Es bleibt alles beim Alten. Die Abwägung des Tierleids gegen die Nutzen des Menschen wird weiterhin per Bauchgefühl bewertet, nicht aber durch objektive Beurteilungskriterien.

Dieser Missstand wiegt besonders schwer, weil die Messerli-Stiftung an der Universität Wien im Auftrag der Österreichischen Regierung einen umfangreichen Katalog ausgearbeitet hat. Dieser wird in der Verordnung aber nicht umgesetzt. Der Bundesverband hat Österreichs Wissenschaftsminister eine detallierte Stellungnahme zu dem Kriterienkatalog geschickt, indem die Kritik klar zum Ausdruck kommt.

Link zur TVKKV: www.bmwfw.gv.at

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