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Tierversuchszahlen 2005

Im Jahr 2005 wurden laut Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz in Deutschland 2.412.678 Tiere in Tierversuchen getötet. Dies entspricht einem Anstieg um 6,5 Prozent oder 147.189 Tieren gegenüber dem Vorjahr. Seit 1990 sind nicht mehr so viele Tiere in Tierversuchen verbraucht worden.

Das Gros der Versuchstiere machte auch im Jahr 2004 Mäuse (59%) und Ratten (23%) aus, gefolgt von Kaninchen (4,3%), Fischen (4,2%) und Vögeln (4,0%%). Daneben wurden 1.023 Katzen, 4.892 Hunde und 2.105 Affen in Versuchen verbraucht.

Rund 29% (715.356) der Versuchstiere wurden für die Grundlagenforschung verbraucht. Der Anteil dieser zweckfrei ausgerichteten Forschung ist in den letzten Jahren stark angestiegen. Ein direkter Vergleich der aktuellen Zahl mit den Vorjahren ist nicht möglich, da 2004 erstmals eine neue Kategorie eingeführt wurde: "Tötung zu wissenschaftlichen Zwecken". Mit der Einführung dieser Kategorie fallen fast eine halbe Million Tiere (24%) aus den anderen Kategorien wie Grundlagenforschung (29%), Arzneimittelentwicklung (21%)und Giftigkeitsprüfungen (6,6%) heraus und lassen diese niedriger erscheinen als sie tatsächlich sind.

Im Bereich der gesetzlich vorgeschriebenen Tierversuche war jahrelang ein Rückgang zu beobachten. Im Jahr 2005 stiegen die Zahlen jedoch erstmals um fast 100.000 Tiere an. Ihr Anteil lag bei 19% (454.613 Tiere).

Hier können Sie sich die Statistik des BMVEL als Tabelle herunterladen.


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