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Tierversuchszahlen 2002

Im Jahr 2002 wurden in Deutschland 2,2 Millionen Tiere in Versuchen getötet. Diese, vom Ministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft im November 2003 veröffentlichten Zahlen zeigen einen deutlichen Trend nach oben. Gegenüber dem Vorjahr wurden 3,9 % gegenüber 2000 sogar 17,5 % mehr Tiere in Wissenschaft und Forschung verbraucht, darunter 5.305 Hunde, 771 Katzen und 1.889 Affen. Die am häufigsten verwendeten Versuchstiere sind nach wie vor Mäuse (52 %), Ratten (23 %) und Fische (9 %).

Bei fast allen Tierarten ist eine Zunahme gegenüber 2001 zu verzeichnen, so hat auch die Anzahl der getöteten Katzen (von 648 auf 771) und Hunden (von 4.430 auf 5.305) deutlich zugenommen. Einzig die Zahlen der Affen, Wachteln und Fische waren leicht rückläufig.
Der größte Teil der Tiere (37 %) musste im Bereich der Grundlagenforschung sterben, wenn auch etwas weniger als im Vorjahr. Ein Anstieg ist dagegen in den Bereichen Arzneimittelforschung und Giftigkeitstests zu verzeichnen.

Hier können Sie sich die Statistik des BMVEL als Tabelle herunterladen.
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