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Wildkatzen

Katze12Die Wildkatze (Felis sylvestris sylvestris) ist eine der seltensten einheimischen Säugetierarten. Lange Zeit wurde der kleine gestreifte Beutegreifer als »blutgierige Bestie« verunglimpft und fast bis zur Ausrottung verfolgt.

In der Roten Liste der gefährdeten Wirbeltiere in Deutschland wird die Wildkatze als stark gefährdet, in Nordrhein-Westfalen als vom Aussterben bedroht, eingestuft (21). In Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen, aber auch in Hessen, kommen Wildkatzen vor (22).

Die Verbreitung der Art ist heute auf inselartige Areale begrenzt. Die Wildkatzenpopulation ist u. a. durch Zerschneidung der Lebensräume durch Verkehrswege, direkte Verkehrsmortalität und vor allem Erschließung und Beunruhigung bzw. Nutzung der Wald- und Waldrandflächen gefährdet.

Genetische Untersuchungen ergaben jedoch auch, dass es vereinzelt zu Kreuzungen zwischen Haus- und Wildkatze gekommen ist, die Mischlinge nennt man »Blender«. Sie liegen in ihren Eigenschaften zwischen Wild- und »Hauskatze« und lassen sich kaum zähmen (21).

Es besteht die Gefahr, dass es zur Übertragung von Virusinfektionen und anderen Krankheiten von der »Hauskatze« auf die Wildkatzenpopulation kommt, da auch immer mehr kranke Katzen ausgesetzt werden. Auch gesunde »Hauskatzen« können sich anstecken (19).


Weiterlesen: Einsatz von Katzen in Tierversuchen
Quellen

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