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Verwilderte Katzen

Es gibt Halter, die ihre Katze aussetzen, wenn sie sich ihrer entledigen wollen (obwohl dies nach dem Tierschutzgesetz verboten ist). Andere Katzen sind ihrem Halter entlaufen und leben nun »in freier Wildbahn«. Es handelt sich hier nicht um wirkliche Wildkatzen, sondern lediglich um verwilderte »Hauskatzen« oder deren Nachkommen. Andere wurden nach Schließung eines Betriebs sich selbst überlassen.

Sie können in der Stadt überleben, weil sich meistens genügend Nahrung findet und sie Menschen finden, die ihnen etwas Futter zukommen lassen. Problematisch wird es dadurch, dass diese Katzen meist nicht kastriert sind und es zu unkontrollierten Massenvermehrungen kommt, die auch durch die Tierheime nicht mehr aufzufangen sind. Katze10

Tierheime in zahlreichen Städten von Nord- bis Süddeutschland haben bereits einen Aufnahmestopp verhängt, weil sie die Tiere nicht mehr unterbringen können, so z. B. Leer (Ostfriesland), Celle, Neuwied, Würzburg und Nürnberg. Bei der Katzenhilfe Westerwald e.V. (18) kam es zu einem Aufnahmestopp zunächst bis Ende 2009.

Werden Katzen von ihren Haltern ins Tierheim gebracht, sind die Abgabegründe Geld- und Zeitmangel, Allergie, neuer Job, Umzug, Scheidung und Überforderung, zuweilen Überdruss und Gleichgültigkeit. Aus Kostengründen lassen viele Halter ihre Tiere zudem nicht kastrieren. Tierschützer appellieren schon lange an die Halter, ihre Tiere kastrieren zu lassen und sich ein Tier aus dem Tierheim zu holen, denn ein Kauf beim Züchter treibt die Neuzüchtungen voran.

Weiterlesen: Kastrationsgebot
Quellen

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