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Kommunikation der Katze

Katzen kommunizieren untereinander nicht nur über Gerüche, sondern auch über die Körper- und Schwanzhaltung. Entspannt ist die Katze, wenn der Schwanz horizontal mit lediglich leichter Biegung nach unten getragen wird. Bei erhobenem Schwanz fühlt sich die Katze wohl und sicher. Freundliche Begrüßung, Vorfreude, Erwartung oder Spannung werden mit einem aufrechten Schwanz mit stark gebogener Spitze gezeigt, die dabei noch leicht zittern kann.

Bei Drohung oder Aggression wird der Schanz dagegen stark nach unten gebogen und das Fell aufgeplustert. Bekannt ist auch der Katzenbuckel. Schwanzzucken oder Peitschen des Schwanzes wird als Aggression oder Irritation des Tieres gedeutet (12). Gedroht wird mit den Augen. Dabei verengen sich die Pupillen zu Schlitzen und die Vibrissen werden nach vorne gestellt, die Ohren werden angelegt. Liegen die Ohren jedoch flach nach hinten eng an den Kopf an, kann das Angst bedeuten. Werden die Augen oft halb geschlossen gehalten, wird das oft als Wohlfühlausdruck gewertet (12).

Auch Laute werden eingesetzt um die Kommunikation zu verstärken. Fauchen und Knurren werden als Zeichen von Aggressivität oder auch Angst interpretiert. Es gibt stimmliche Kommunikation zwischen der Katzenmutter und ihren Jungen, z. B. zirpende Lockrufe (13). Das Miauen der Katze kommt hauptsächlich bei »Hauskatzen« im Zusammenleben mit dem Menschen vor und kann unterschiedliche Zielsetzung haben z. B., um Zuwendung oder einen Leckerbissen zu bekommen. Wildkatzen vermeiden das Miauen.

Die Entstehung des Schnurrens ist noch nicht eindeutig geklärt, es kann ein Zeichen des Wohlbefindens sein und kommt nicht nur zwischen Welpen und Katzenmutter vor, sondern noch im späteren Leben der Katzen untereinander oder zwischen Katze und ihrem Halter. Das nächtliche Katergeschrei wird mit der Behauptung gegenüber Rivalen oder dem Werben um Weibchen in Verbindung gebracht.

Die Fellpflege dient einerseits dazu, das Fell zu säubern und wasserabweisend zu halten, aber auch um den eigenen Geruch aufzufrischen (15). Beim Belecken anderer Katzen wird der Geruch auch auf diese übertragen. Putzverhalten wird jedoch auch gezeigt, wenn die Katze verwirrt oder aufgeregt ist.

Weiterlesen: Katzenhaltung in Deutschland
Quellen

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