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REACH: Bundesverband dringt auf mehr Tierschutz

Der Bundesverband hat Ende Oktober 2011 gemeinsam mit seinen deutschen Partner-Verbänden die Präsidentin der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin angeschrieben und sie aufgefordert, sicherzustellen, dass Tierversuche im Rahmen der EU-Chemikalienverordnung REACH wirklich nur als letztes Mittel zum Einsatz kommen.

Nach REACH (Registration, Evaluation, Authoristation and Restriction of CHemicals – Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung von Chemikalien) müssen neue, aber auch seit Jahren auf dem Markt befindliche Chemikalien auf ihre Giftigkeit hin geprüft werden. Dies bedeutet, dass Tausende von Chemikalien in qualvollen Giftigkeitsprüfungen an Tieren getestet werden müssen. Seit Bekanntwerden der EU-Pläne im Jahr 2000 kämpft der Bundesverband für eine tierversuchsfreie Durchführung von REACH.

Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin vertritt Deutschland bei den Treffen des sogenannten Member State Committee (MSC), das über die Ausgestaltung der Verordnung entscheidet. Weitere Forderungen waren: die konsequente Einsetzung von Alternativmethoden, um unnötige Tierversuche zu vermeiden, mehr Transparenz bei den Verhandlungen, die Verwendung der erweiterten Ein-Generationsstudie, der Verzicht auf den 90-Tage-Test für nicht toxische Substanzen sowie Strafmaßnahmen im Falle unnötiger Tierversuche.
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