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Erfolg: 18.000 Tiere vor dem Tierversuch bewahrt

kaninchen-webSeit Einführung der EU-Chemikalienverordnung REACH kämpft der Bundesverband zusammen mit seinen europäischen Partnerverbänden für eine tierversuchsfreie Durchführung der Sicherheitstests. Gemäß REACH müssen die Unternehmen ihre registrierungspflichtigen Stoffe bei der zuständigen Agentur in Helsinki (ECHA) anmelden.

Diese Anmeldungen enthalten auch die geplanten Sicherheitstests. Mit der Anmeldung soll u.a. erreicht werden, dass Substanzen, die von mehreren Firmen angemeldet werden, nur einmal getestet werden. Die Tierversuchsanträge der Chemie‐Firmen werden von der ECHA 45 Tage lang über das Internet zugänglich gemacht.

Wir Tierrechtler können dann im Verbund prüfen, ob nicht doch tierversuchsfreie Methoden zur Verfügung stehen oder ob vergleichbare Eigenschaften der zu testenden Stoffe mit einer bereits getesteten Substanz vorliegen und der Tierversuch entfallen kann. Eine sehr arbeitsintensive Aufgabe, die nur als europäisches Team zu bewältigen ist und toxikologische Kenntnisse erfordert.

Die ECHA  muss dann eine Entscheidung treffen, ob die vorgeschlagenen Informationen zur Sicherheitsbewertung ausreichen oder weitere Tests durchgeführt werden sollen. Seit 2010 wurden über diesen Wege 17 verschiedene Tierversuchsvorhaben vermieden und dadurch wenigstens 18.000 Tiere – Ratten, Mäuse, Fische, Vögel – vor dem Tierversuch bewahrt.

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