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Oktober 2012: 242.000 Unterschriften an das EU-Parlament übergeben

Am 18. Oktober übergab die Europäische Koalition zur Beendigung von Tierversuchen (European Coalition to End Animal Experiments, kurz ECEAE), bei der auch unser Bundesverband Mitglied ist, rund 242.000 Unterschriften aus der Kampagne „No Cruel Cosmetics“ an den Petitionsausschuss des Europäischen Parlaments. Ziel der Kampagne ist es, den Import und den Verkauf von an Tieren getesteter Kosmetik in Europa zu beenden.


An dieser Stelle bedanken wir uns ganz herzlich bei allen, die sich bislang an der No Cruel Cosmetics-Kampagne beteiligt haben!

Der Unterschriftenübergabe war ein Diskussionsgespräch beim Europäischen Parlament vorausgegangen, zu dem Chris Davies, Mitglied der britischen Liberaldemokraten und Mitglied des EU-Parlaments u.a. im Ausschuss für Umweltfragen, Volksgesundheit und Lebensmittelsicherheit (ENVI), geladen hatte. Dr. Nick Palmer, Director of Policy bei der BUAV (British Union for the Abolition of Vivisection), Dr. Irmela Ruhdel, Referentin für Tierversuche beim Deutschen Tierschutzbund und Dr. Katy Taylor, Scientific Advisor bei der BUAV, legten den Standpunkt der ECEAE dar und informierten über die bereits verfügbaren Ersatzverfahren zu Tierversuchen. Für den Bundesverband war Dr. Christiane Hohensee, Projektleiterin von InVitroJobs, vor Ort.

Chris Davies äußerte sich zuversichtlich: „Die Kosmetikindustrie und andere haben große Fortschritte unternommen bei der Entwicklung tierversuchsfreier Methoden. Trotz einiger bestehender Schwierigkeiten bin ich dagegen, das Verbot in irgendeiner Weise zu lockern. Wir können eine Lösung finden und gleichzeitig die Reputation der europäischen kosmetischen Industrie stärken, einen globalen Standard setzen und – natürlich – unnötiges Leid von Tieren vermeiden“.

Der Unterschriftenübergabe schloss sich eine „Flashmob“-Aktion in Brüssel an, bei der eine Rap-Performance auf der dicht belebten Luxemburgstraat nahe dem Europäischen Parlament stattfand. Während der Performance verteilten Tierschützer vegane Kekse, während andere mit Beobachtern sprachen und über die Kampagne gegen die Verschiebung des Verkaufsverbots von an Tieren getesteter Kosmetik informierten.

Ein Video der Rap-Performance können Sie sich hier ansehen:

 

Ausblick

Das Verkaufsverbot für an Tieren getesteter Kosmetika ist bereits stufenweise in weiten Teilen in Kraft getreten. Jedoch überlegte das Europäische Parlament bis zuletzt, Ausnahmen für bestimmte Tests zuzulassen. Hierzu wird im Spätherbst entschieden. Ab März 2013 wären sie dann zulässig. Solange jedoch Kosmetikfirmen weiterhin Produkte in Europa verkaufen dürfen, die in anderen Teilen der Welt an Tieren getestet wurden, wird die Kampagne weiterlaufen. Ziel ist, dass das Verkaufsverbots konsequent und ohne Ausnahmen umgesetzt wird. Der Bundesverband sieht in der großen europäischen Beteiligung ein klares Votum der Verbraucher, dass sie an Tieren getestete Kosmetik nicht akzeptieren.

Wenn Sie die Petition noch unterschreiben möchten, können Sie dies tun unter: www.nocruelcosmetics.org

Impressionen

 

 

 

 

 

 

 

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