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China und Tierversuche: Handelsorganisation BDIH sieht Konformität gefährdet

Über 7.000 deutsche Erzeugnisse tragen bislang das Prüfzeichen "Kontrollierte Natur-Kosmetik" des Bundesverband der Industrie- und Handelsunternehmen für Arzneimittel, Reformwaren, Nahrungsergänzungsmittel und kosmetische Mittel e.V. (BDIH). Dieses Label verbietet es den Herstellern kontrollierter Naturkosmetik, Tierversuche durchzuführen oder in Auftrag zu geben. Dieses Verbot gilt weltweit, also auch für den Export nach China.

Wie nun aus einer Presseinformation des BDIH hervorgeht, wurden alle Hersteller, deren Produkte das Label des BDIH tragen, darüber informiert, dass durch Exporte in die Volksrepublik China die Konformität mit dem BDIH-Standard gefährdet wird. Umfangreiche Recherchen hätten ergeben, dass  trotz laufender Bestrebungen zur Berücksichtigung alternativer Testmethoden in der Volksrepublik China in der Regel bei der staatlichen Registrierung von kosmetischen Mitteln Tierversuche im Rahmen der Sicherheitsprüfung durchgeführt werden müssen.

BDIH und seine Tochterorganisation IONC stellen klar, dass das Tierversuchsverbot des BDIH-Standards auch dann verletzt wird, wenn der Hersteller bei den chinesischen Behörden einen Registrierungsantrag stellt, da dies einem „in Auftrag geben“ des Tierversuches gleichzustellen ist, auch wenn sie die Tierversuche nicht selbst vornehmen.

Der BDIH will durch konsequente Umsetzung des im Standard verankerten Tierversuchsverbots das weltweite Ansehen dieses Labels stärken.

Das Unternehmen LOGOCOS gab unlängst in einer Meldung an, sich vom chinesischen Markt wegen der Tierversuchsproblematik zurückziehen zu wollen.

Quelle:
http://www.bio-markt.info/web/Aktuelle_Kurzmeldungen/Naturkosmetik/BDIH_reagiert_auf_Tierversuche_in_China/15/30/0/15876.html
http://www.bdih.de/index.htm

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