Baden-Württemberg: Tierschutz-Forschungspreis verliehen
Der Bundesverband Menschen für Tierrechte begrüßt die Vergabe des mit 25.000 Euro dotierten Forschungspreises »Ersatz- und Ergänzungsmethoden zum Tierversuch« des Landes Baden-Württemberg. Die Auslobung eines derartigen Preises ist eine zentrale Forderung des Bundesverbandes an Bund und Länder, um Alternativen zum Tierversuch besser zu fördern. Neben Baden-Württemberg haben bislang lediglich Berlin, Hessen und Rheinland-Pfalz entsprechende Preisvergaben eingeführt.
Der Forschungspreis wurde in diesem Jahr geteilt:
Dr. Elisabeth Schültke, tierexperimentell forschende Ärztin am Neurozentrum des Universitätsklinikums Freiburg wurde für ein Verfahren zur Einsparung von Tieren ausgezeichnet. Zusammen mit einer Arbeitsgruppe aus Triest hat sie eine Markierungsmethode von Zellen mit Gold-Nanopartikeln entwickelt.
Prof. Dr. Marcel Leist, Inhaber des Doerenkamp-Zbinden-Lehrstuhls für in vitro-Methoden zum Tierversuch an der Universität Konstanz, hat ein Ersatzverfahren mit menschlichen Zellen entwickelt, um dopaminhaltige menschliche Nervenzellen auf Veränderungen und Schädigungen zu untersuchen.
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