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Mauritius: Grausame Tierversuche im Ferienparadies

Mauritius assoziieren die meisten Menschen mit einem sonnigen Urlaubsparadies. Dass der Inselstaat neben dem Tourismus auch ein gutes Geschäft mit Affen (Langschwanzmakaken) für den weltweiten Einsatz in grausamen Tierversuchen macht, ist jedoch weitgehend  unbekannt. Der Inselstaat ist nach China der weltweit zweitgrößte Exporteur für Langschwanzmakaken. Etwa 10.000 Affen verkauft der kleine Inselstaat jährlich an Tierversuchslabore in den USA und Europa.

 

Lukrativ: Mauritius ist der zweitgrößte Exporteur von „Laboraffen“

Der Langschwanzmakake (Macaca fascicularis) ist keine auf Mauritius heimische Tierart. Die ursprünglich aus Indien stammende Art wird von Naturschützern mittlerweile als Gefahr für die mauritische Artenvielfalt angesehen. Doch statt tierschutzkonforme Wege zu finden, wie die Affenpopulation auf der Insel kontrolliert und reduziert werden kann, sind die Tiere als „Versuchsobjekte“ inzwischen zu einer lukrativen Einnahmequelle für den Inselstaat geworden.

Die Tiere werden in der Wildnis gefangen, in Zuchtfarmen unter katastrophalen Bedingungen vermehrt und dann an Versuchslabore in alle Welt verkauft. Hauptabnehmer sind die USA und Europa, hier vor allem England, Frankreich und Spanien, aber auch Deutschland, das die Tiere insbesondere in besonders qualvollen Giftigkeitsprüfungen sowie in der Infektions- und Hirnforschung einsetzt.

Zuchtfabriken: Massentötungen und katastrophale Zustände

Verdeckte Recherchen unseres Partnervereins, der Britischen Union zur Beendigung von Tierversuchen (BUAV) dokumentieren, wie die Affen brutal gefangen und unter katastrophalen Umständen in Zuchtfabriken vermehrt werden. Tiere, die sich nicht für Tierversuche eignen, wie zu große Männchen, werden auf grausame Weise getötet (viele der toten Tiere wurden aufgeschnitten oder verstümmelt).

Am Ende des Leidensweges steht der Tod im Labor

Den anderen Tieren steht ein noch längerer Leidensweg bevor. Die Jungtiere werden nun für ihren tödlichen Einsatz in Tierversuchslaboren rund um die Welt exportiert. Während des Fluges leiden sie, eingepfercht in kleinen Kisten, unter Stress, Hunger und Durst. Die meisten Fluggesellschaften sind deswegen aus Tierschutzgründen aus diesem grausamen Geschäft ausgestiegen.

Angekommen in den Tierversuchslaboren werden die Affen oft in qualvollen Giftigkeitsprüfungen eingesetzt. Allein in den Laboren der Firma Covance in Münster werden jährlich über 1.000 Affen in besonders schmerzhaften Giftigkeitsprüfungen getötet, bei denen ihnen zuvor chemische Stoffe oder Medikamente injiziert oder in den Magen gepumpt werden. Weitere Einsatzgebiete sind die Infektions- und Hirnforschung.

Die Reisebranche ist in der Pflicht

Menschen für Tierrechte sieht hier auch die einflussreiche Reisebranche ist in der Pflicht, sich für einen ethisch vertretbaren Tourismus einzusetzen und hat die Veranstalter jetzt aufgefordert, die politischen und wirtschaftlichen Entscheidungsträger auf Mauritius unter Druck zu setzen. Und die Zeit drängt, denn Tierversuchsfirmen haben bereits konkrete Pläne zur Errichtung von Laboren auf der Insel.

Lesen Sie hier die Pressemitteilung vom 29. Januar 2014 "Mauritius: Keine Tierversuche im Ferienparadies!"

Musterbriefe und Adressen für Reiseveranstalter können Sie sich hier als Word-Dokument herunterladen.

 Machen Sie auch mit bei der Petition unseres Partnervereins "Cruelty Free International" (CFI) unter: www.change.org

Mauritius-Petition

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Weitere Infos unter:
www.crueltyfreeinternational.org/save-our-monkeys

 *Die EU strebt an, Affenversuche perspektivisch zu beenden. Dazu hat sie diese in der EU-Tierversuchsrichtlinie 2010/63/EU erheblich erschwert.

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