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Interview-Serie: Tierrechte vorantreiben

cover-3-16Parallel zum Erscheinen des Magazins tierrechte 4-16 veröffentlichen wir acht Interviews mit Persönlichkeiten vor, die sich auf ganz unterschiedliche Art und Weise für Tiere einsetzen. Sie kommen aus den verschiedensten gesellschaftlichen Bereichen wie Wissenschaft, Behörden, Politik, Rechtswissenschaft, Landwirtschaft und Finanzwirtschaft. Sie sind nicht alle klassische TierrechtlerInnen. Darauf kam es uns auch nicht an. Wir fanden entscheidend, dass ihr Engagement wirkt.

Wir hoffen, dass dies auch Sie bestärkt, für Ihre Überzeugungen aufzustehen. Eine gerechtere Welt braucht Menschen mit Idealen, Mut und Durchsetzungskraft.

Das Teams vom Bundesverband dankt Ihnen für Ihre wichtige Unterstützung und wünscht Ihnen ein frohes Weihnachtsfest und alles Gute für 2017.


Interview: "Tierrechte werden kommen"
Foto von Loeper-webDer Jurist Dr. Eisenhart von Loeper ist überzeugter Tierrechtler. Eisenhart von Loeper, geboren 1941 in Potsdam, promovierter Rechtsanwalt in Nagold, engagiert sich seit gut 50 Jahren für die Rechte von Tieren. Dabei nutzt er alle Mittel, die unser Rechtsstaat erlaubt. Die Palette reicht vom wissenschaftlichen Gutachten bis zum zivilen Ungehorsam.
Von 1987 bis 2006 war er Vorsitzender unseres Bundesverbandes Menschen für Tierrechte. In dieser Funktion hat er an vorderster Front für die Abschaffung der Käfighaltung von Hühnern und für die Aufnahme des Tierschutzes ins Grundgesetz gekämpft. Dafür wurde er mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Er ist Kommentator des Tierschutzgesetzes (1) und derzeit im Vorstand der Erna-Graff-Stiftung für Tierschutz tätig. Mit seiner Fachkunde und als namhafter Autor juristischer Kommentare hat er die Weiterentwicklung des Tierschutzrechts vorangetrieben. Seine Prognose für die Zukunft: Die Abschaffung von Massentierhaltung und Tierversuch wird kommen. Das Interview lesen Sie hier.


 Interview zu Tierversuchen: "Der Paradigmenwechsel erfolgt bereits"
Foto Gruber-webDer Tierarzt und Biologe Prof. Dr. Franz Paul Gruber kennt die Welt der Wissenschaft und das Konfliktfeld Tierversuch seit Jahrzenten. Seit 1982 beschäftigt er sich mit Alternativen zum Tierversuch. Seit Mitte der 1980er Jahre arbeitet er für die Zeitschrift ALTEX (1), die sich mit Alternativen zum Tierversuch beschäftigt, seit 23 Jahren ist er Chefredakteur. Seit 2005 ist Gruber Präsident der Doerenkamp-Zbinden-Stiftung (2), die mehrere Lehrstühle für Alternativmethoden finanziert. Das Interview lesen Sie hier.


  Interview: Gemeinsam für eine bessere Wissenschaft
Es war eine sogenannte In-vivo-Demonstration mit Mäusen, die die Biotechnologie-Studentin Giorgia Pallocca darin bestärkte, in ihrer wissenschaftlichen Karriere einen anderen Weg einzuschlagen. Heute forscht die Italienerin am Doerenkamp-Zbinden-Lehrstuhl in Konstanz. Jetzt wurde sie als "Beste Nachwuchswissenschaftlerin" mit den Lush Prize zur Förderung tierversuchsfreier Testmethoden ausgezeichnet. Das Interview lesen Sie hier.


 
Interview: "Es möglich, Dinge zu verändern!"

"Tierschutz ist mein Herz- und Magenthema", sagt Claudia Hämmerling. Die fröhliche 62-jährige war bis zur aktuellen Neuwahl verkehrs- und tierschutzpolitische Sprecherin der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Berliner Abgeordnetenhaus. Hämmerling ist eine Vollblutpolitikerin, die auch nach Jahren in der Politik noch Visionen hat und sich nicht scheut, ungewöhnliche Vorschläge zu machen. Das Interview lesen Sie hier.



Interview: "Unser Langzeitziel ist das Ende der industriellen Tierhaltung"

Foto Rosie Wardle-webEnde September wurde eine bemerkenswerte Initiative gestartet: Ein Zusammenschluss von Großinvestoren forderte die großen Lebensmittelkonzerne auf, mehr auf pflanzliche Nahrungsmittel zu setzen. Rosie Wardle, zuständig für den Bereich industrielle Tierhaltung bei der Jeremy Coller Stiftung, ist optimistisch. Auch Bill Gates nennt pflanzliches Fleisch "die Nahrung der Zukunft ". Tierrechte sprach mit ihr über die Risiken der industriellen Tierhaltung, den Einfluss von Investoren und über die zukünftige Ernährung einer wachsenden Weltbevölkerung. Das Interview lesen Sie hier.


 "Ich schaffe es, es die Tiere zu retten – und wenn ich dafür putzen gehe!"

Seit 1930 war die Milchwirtschaft ein Standbein der Familie Michiels aus dem niederrheinischen Wegberg. Als die Familie im Frühjahr beschloss, die Milchkuhaltung aufzugeben stand für Wilma Michiels fest: „Aufhören ist gut, aber die Kühe bleiben hier!“ Um sie zu retten, gründete sie den Verein „Erika and Friends". Der Bundesverband hat die Michiels besucht, um zu erfahren, wie es dazu kam und was sie als nächstes vorhaben. Das Interview lesen Sie hier.


 Interview zur industriellen Tierhaltung: "Es ist bereits weit nach zwölf!"

Foto FockeEs gibt nur wenige Amtstierärzte, die sich so für Tiere einsetzen wie Dr. Hermann Focke. Über 30 Jahre arbeitete er im Epizentrum der industriellen Tierhaltung. Mutig und kompromisslos kritisierte er die Missstände, legte sich mit der mächtigen Landwirtschaftslobby an und riskierte dafür mehrmals seine berufliche Karriere. Im Interview mit der tierrechte fordert er ein neues und eindeutig formuliertes Tierschutzgesetz, eine transparente Kennzeichnung von tierischen Produkten und einen radikalen Umbau der konventionellen Haltungssysteme. Das Interview lesen Sie hier.


 Interview: "Virtuelle Labore bieten viele Vorteile"
Früher führte  der Physiologe Dr. Hans Albert Braun selbst Versuche mit Fröschen mit seinen Studierenden durch. Heute arbeitet er an der Entwicklung realitätsnaher virtueller Labore, die ganz ohne den Einsatz von Tieren auskommen. Tierrechte sprach mit ihm über die Vorteile virtueller Labore, die Angriffe durch Kollegen und warum Experimente mit Organpräparaten von Tieren weitgehend aus den regulären Curricula verschwinden werden. Das Interview lesen Sie hier.

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