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Urteil mit Signalwirkung

Während die EU und damit auch Deutschland noch nicht einmal gewillt sind, Tierversuche an Menschenaffen und ihre Gefangenschaft in Zirkussen zu verbieten, erreichte uns aus New York eine wegweisende Nachricht: Ende April 2015 hat ein Gericht die Schimpansen Hercules und Leo, die zu Tierversuchen eingesetzt werden, das Recht auf persönliche Freiheit zugesprochen. Die Richterin bescheinigte den beiden Menschenaffen zwar nicht den vollen Personenstatus, wohl aber ein Selbstbewusstsein. Wer über Selbstbewusstsein verfügt, der darf weder eingesperrt noch für Experimente benutzt werden, urteilt die Richterin. Die amerikanische Tierrechtsorganisation Nonhuman Rights Project verfolgt zunächst die Anerkennung von Menschenaffen als Rechtspersonen. Weitere Tierarten wie Elefanten und Wale sollen folgen. Das New Yorker Urteil von Ende April ist ein guter Verstärker für die Initiative „Grundrechte für Menschenaffen“, die aktuell in Deutschland läuft.

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