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Tauben sind per Gesetz vor Fallenfang geschützt


In einer Stellungnahme für die Landratsämter (FB Veterinärwesen & Lebensmittelüberwachung) bekräftigt das Ministerium für ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg seine bisherige Rechtsauffassung, dass der Fang von Vögeln in Fallen oder Netzen gegen die Bundesartenschutzverordnung (BArtSchV) verstößt und somit verboten ist. Dies gelte auch für domestizierte Stadttauben, die als wild lebende Tiere „nicht unmittelbar vom Menschen gelenkt werden“ können. Diese unterlägen auch nicht dem Jagdrecht, da sie nicht als „jagdbares Wild“ gelten (wie etwa Wildtauben). Ausnahmegenehmigungen zur Bekämpfung von Stadttauben mit dieser Methode dürften daher nicht erteilt werden. Ausnahmen vom Verbot seien nur in besonderen Gefahrensituationen möglich, z.B. zur Abwehr „erheblicher gemeinwirtschaftlicher Schäden“ oder bei Gefährdung der heimischen Tier- und Pflanzenwelt. Im Übrigen stünden die Verwaltungsgerichtsurteile aus Hessen dieser Problematik der Einschätzung aus Baden-Württemberg nicht entgegen.

Hier finden Sie die vollständige Stellungnahme des Ministeriums Baden-Württemberg:
mlr.baden-wuerttemberg.de 

 Tropf Oberrad

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