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Menschen für Tierrechte fordern: Stopp der Tauben-Tötung in München

Seit Montag, den 14.10.2013, werden in einer Werkshalle der Deutschen Bahn AG (DB) in München-Pasing Tauben durch einen beauftragten Falkner per Abschuss getötet.

Die Tötungsmaßnahme soll noch bis Ende Februar 2014 fortgeführt werden. Der Bundesverband Menschen für Tierrechte sieht in dem Abschuss einen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz und bei der DB sowie beim zuständigen Kreisveterinäramt gegen die Maßnahme protestiert.

Zudem hat er der DB sowie dem Amt einen umfangreichen Fragenkatalog zugeschickt. Der Verband von Stadt und Bahn wissen, warum die Tauben getötet werden, anstatt die Population tierschutzkonform zu regulieren.

„Es ist unbegreiflich, dass München per Stadtratsbeschluss mehrere Taubenschläge einführt, um die Taubenpopulationen effektiv und im Einklang mit dem Tierschutz zu kontrollieren, parallel hierzu aber Tötung von Tauben auf dem Gelände der DB bewilligt. Tötungen haben absolut nichts mit Tierschutz zu tun und sind zudem erfolglos, weil die freien Plätze schnell wieder von anderen Tauben besetzt werden. Ein städtischer Taubenschlag befindet sich direkt vor einer Maschinenhalle des Baureferates. Dieser hätte als Vorbild für die Werkshalle der DB dienen können“, so Stephanie Elsner, Pressereferentin und zuständige Referentin für das Stadttaubenmanagement. Eine ähnliche Tötungsaktion am Hauptbahnhof in Kassel wurde 2012 nach Protesten von Tierschützern ersatzlos durch die DB gestoppt. „So viel Vernunft muss auch in München möglich sein“, so Elsner.

Das Geburtenkontroll-Konzept, das von der dem Bundesverband Menschen für Tierrechte angeschlossenen Bundesarbeitsgruppe Stadttauben entwickelt wurde, beruht auf: Bindung der Tauben an Schläge, kontrollierte Fütterung sowie Geburtenkontrolle durch Austausch der Gelege mit Ei-Attrappen. Dadurch werden Verschmutzung und Tauben-Vermehrung reduziert. Als „Aachener Modell“ bekannt geworden, wird das Konzept mittlerweile bundesweit in rund 60 Städten umgesetzt.

Bitte protestieren Sie gegen den Abschuss der Tauben

Eine kurze Email reicht. Bitte geben Sie im Betreff z.B. Tauben-Tötungen München o.ä. ein und bleiben Sie sachlich. Anbei ein Musterbrief, den Sie am besten noch etwas abändern.

An: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
CC: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ,

Sehr geehrter Herr Dr. Grube,
sehr geehrter Herr Dr. Peter Jaksch,

laut Presseberichten werden seit dem 14.10.2013 in einer Werkshalle der Deutschen Bahn AG in München-Pasing Stadttauben durch einen beauftragten Falkner per Abschuss getötet. Bisher sollen es 15 Tiere sein. Die Tötungsmaßnahme soll noch bis Ende Februar 2014 fortgeführt werden.

Ich bin über diese Tötungsaktion entsetzt und sehe in dem Abschuss einen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz. Nach meinen Kenntnissen hat der Stadtrat der Stadt München das Konzept zur  "Tierschutzgerechten Regulierung der Stadttauben" beschlossen. Zudem betreibt die Stadt in Kooperation mit dem Tierschutz erfolgreich mehrere Taubenschläge im Stadtgebiet. Es ist mir unverständlich, warum an manchen Stellen das Geburtenkontrollkonzept umgesetzt wird und an anderen zu Tötungsmaßnahmen gegriffen wird.

Ich fordere Sie auf, das Taubenproblem in der Werkshalle der DB in München und auch an anderen Stellen nur noch mit tierschutzkonformen Maßnahmen zu lösen.

Mit freundlichen Grüßen
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