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Haltungsvorschriften

Hier finden Sie die gültigen Haltungsvorschriften der dritten Verordnung zur Änderung der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung vom 30.11.2006 zum Herunterladen als PDF.

Lesen Sie dazu auch unsere Pressemitteilung vom 03. November 2006: Bundesrat beschließt Haltungsvorgaben für »Pelztiere« - Menschen für Tierrechte: »Mangelhaft!«

Der heutige Beschluss des Bundesrates zur Haltung von »Pelztieren« ist nach Ansicht des Bundesverbandes Menschen für Tierrechte als »mangelhaft« zu bezeichnen. Die zwei dringlichsten Forderungen von Tierschutzseite fänden keine Berücksichtigung und den Wildtieren sei weiterhin das Ausleben ihrer arteigenen Verhaltensweisen nicht möglich.

Die neue Verordnung wurde bereits von der rot-grünen Regierung entworfen und wird aufgrund der heutigen Bundesratszustimmung in Kürze in Kraft treten. Einem Fuchs stehen damit drei Quadratmeter, einem Nerz und einem Iltis je ein Quadratmeter Grundfläche zu. Nerze und Iltisse müssen zudem ein Wasserbecken erhalten. Die dringenden Tierschutzforderungen, Nerzen Naturboden zu gewähren und die Übergangsfristen für bestehende Betriebe von zehn auf ein Jahr zu verkürzen, liefen ins Leere. Selbst Hessen und Rheinland-Pfalz sind mit ihren Anträgen auf Verkürzung der Fristen auf fünf Jahre gescheitert.

»Deutschlands Politik zeigt wenig Selbstbewusstsein, andere EU-Länder haben weitergehende Vorgaben bis hin zu Verboten verabschiedet. Insbesondere die langen Übergangsfristen sind skandalös, die Pelzfarmbetreiber wissen seit eineinhalb Jahrzehnten, dass Haltungsvorschriften kommen, weil die Tiere leiden,« so Dr. Kurt Simons, Vorsitzender des Bundesverbandes Menschen für Tierrechte, » Wir setzen jetzt auf die Verbraucher und rufen einmal mehr dazu auf, keinerlei Pelzprodukte zu kaufen oder zu tragen.«

Für den Bundesverband ist nur ein Verbot der Pelzfarmen angemessen und mit den Forderungen des Paragrafen 2 Tierschutzgesetz sowie mit dem Staatsziel Tierschutz vereinbar. Dennoch hofft der Verband, dass die Umsetzung der minimalen Haltungsvorgaben die Pelzfarmen auf Dauer aus wirtschaftlichen Gründen gänzlich in die Knie zwingen wird.

Positiv registriert der Bundesverband den weiteren Beschluss des Bundesrates, die Bundesregierung zu bitten, sich bei der EU-Kommission weiterhin für ein schnellstmögliches EU-weites Importverbot von Hunde- und Katzenfellen sowie eine Deklarationspflicht derartiger Waren einzusetzen.

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