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Tiertransporte

Tiertransport

Trotz seiner Zusage Anfang Juni 2012 und über 1 Millionen gesammelte Unterschriften gegen Langzeit-Tiertransporte will EU-Kommissar John Dalli die geltende Transportverordnung nicht ändern. Er will sich lediglich für eine stärkere Durchsetzung (Enforcement) der Verordnung einsetzen.

Es ist inakzeptabel, dass die Anliegen von der Mehrheit der Mitglieder des Europäischen Parlamentes und mehr als 1,1 Millionen Bürger, die die 8hours Petition unterschrieben haben,  ignoriert werden.

Bitte Protestieren

Bitte schreiben Sie eine Nachricht an Kommissar Dalli, um ihn daran zu erinnern, dass er im Auftrag der Bürger der EU zu handeln hat und dass er die Tiere Europas schützen soll. Die finanziellen Interessen von einigen Wenigen können nicht über die Prinzipien und Anliegen der Bürger Europas und der von ihnen gewählten Vertreter gestellt werden: www.8hours.eu

Sie können EU-Kommissar John Dalli auch eine individuelle Nachricht schicken an:  Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

oder per Post an:


Mr John Dalli
European Commissioner for Health and Consumer Policy
European Commission
B - 1049 Brussels
Belgium

Das Leiden der Tiere

Millionen von Tieren werden nach einem Dasein in Intensivtierhaltung auch noch Transporte in ferne Schlachthöfe zugemutet - oft unter unannehmbaren Bedingungen. Auch nach der Streichung der Subventionen für den Export lebender »Schlachtrinder« werden immer noch Tausende sogenannte Nutz- und Zuchttiere quer durch Europa gekarrt oder per Schiff bis nach Russland oder Marokko gebracht.

Effektive und systematische Kontrollen, wie es den Tieren auf diesen endlosen Transporten geht, finden praktisch nicht statt.

Nach der gegenwärtigen Gesetzgebung zu Tiertransporten sind auch mehrtägige Transporte erlaubt, insofern der Transporteur die geringsten Anforderungen bezüglich Rast, Fütterung und Tränkung der Tiere einhält. Wir sind der Ansicht, dass dies nicht haltbar ist.

Im Jahr 2002, hat der wissenschaftlicher Ausschuss "Tiergesundheit und artgerechte Tierhaltung" der europäischen Kommission einen Bericht über den Schutz von Tieren während des Transports veröffentlicht, der zum Schluss kam, dass Tiertransporte als Grundregel so kurz wie möglich sein sollten. Diese Empfehlung ist jedoch nicht in der gegenwärtigen Gesetzgebung berücksichtigt.

Die Kampagne 8hours

8hoursSeit langem wird gefordert, die maximale Transportzeit auf acht Stunden zu begrenzen.

Dies fordert auch die Initiative 8hours, die der Bundesverband unterstützt.

Das Ziel von 8hours war es, eine Million Unterschriften zu sammeln. Dies ist gelungen. 

 Am 15.03.2012 hat das Europäische Parlament zudem die Schriftliche Erklärung 49/2011 „zur Festsetzung einer Obergrenze von acht Stunden für den Transport von zur Schlachtung bestimmten Tieren in der EU“ angenommen. Das heißt, dass eine Maximaldauer von Schlachttiertransporten von höchstens acht Stunden in die Tiertransport-Verordnung (Nr. 1/2005) aufgenommen wird. Dieser Erfolg wurde möglich, durch die 8hours-Kampagne.

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