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Millionenfache Tierqual trotz Tierschutzgesetz

Grundsätzlich schreibt das Tierschutzgesetz in Paragraf 2 vor, dass Tiere ihrer Art und ihren Bedürfnissen entsprechend angemessen ernährt, gepflegt und verhaltensgerecht untergebracht werden müssen. Dennoch sind Praktiken wie das Schreddern lebender männlicher Eintagsküken, Schnäbelkürzen, Qualzucht bei Hühnern und Puten auf überproportionales Wachstum der Brust und Beinmuskulatur, betäubungslose Ferkelkastration, das Kupieren von Schwänzen, die betäubungslose Enthornung von Kälbern und die totale Bewegungslosigkeit von Muttersauen in Kastenstand und Abferkelkäfig völlig alltäglich. Die Tiere werden schmerzhaft für die artwidrige Haltung zurechtgekürzt. Dies gilt sogar als "gute fachliche Praxis". 

Wie passt das zusammen?

Grundsätzlich sind Haltungsvorschriften in der sogenannten Tierschutz-Nutztierhaltungs- verordnung festgelegt. Für einige Tierarten wie für »Milchkühe« oder gibt es bisher jedoch keine konkreten Vorschriften. Jedoch sind auch die Haltungsvorschriften in der sogenannten Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung auch absolut unzureichend. Daher sieht die Realität in deutschen Ställen traurig aus.

Dass die meisten Tiere in der Intensivtierhaltung artwidrig gehaltenwerden, wird mit wirtschaftlichen Zwängen gerechtfertigt. Zudem machen meisten Verbraucher ihre Kaufentscheidung vor allem vom Preis abhängig - kaufen also möglichst billig. Wer Produkte aus tierquälerischer Intesivtierhaltung kauft, ist für diese Art der Tierhaltung mitverantwortlich.

Die Tierhaltung in der ökologischen Landwirtschaft ist zwar deutlich besser als in konventionellen Betrieben, da hier strengere - meist tierschutzfreundlichere - Regelungen gelten. Doch auch diese Tiere werden (aus-) genutzt. So werden auch die Legehennen in der Biohaltung nach ca. einem Jahr "ausgestallt", d.h. geschlachtet, da dann ihre Legeleistung nachläßt. Außerdem landen in der Regel auch die Tiere aus Biobetrieben in einem konventionellen Schlachthof, in dem Fehlbetäubungen im Akkorddruck an der Tagesordnung liegen. Der beste Tierschutz ist eine Ernährung ohne Produkte vom Tier. 

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