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Interview: Geflügelmast und deren Auswirkungen auf Tier, Mensch und Umwelt

Dieses Telefoninterview mit dem ehemaligen Veterinäramtsleiter Dr. Hermann Focke wurde am 01.12.2011 beim nichtkommerziellen Münchener Lokalradio “LORA” ausgestrahlt. Wir bedanken uns bei allen Beteiligten, dass wir das Interview auf unserer Webseite veröffentlichen dürfen.

 

Dr. Hermann Focke ist Experte auf dem Gebiet der Geflügelmast. Der ehemalige Veterinäramtsleiter und Autor mehrerer Bücher darunter "Die Natur schlägt zurück – Antibiotikamissbrauch in der intensiven Nutztierhaltung und Auswirkungen auf Mensch, Tier und Umwelt" ist einer der kompetentesten Kritiker agrarindustrieller Tierfabriken und erhielt 1994 den "Tierschutz-Forschungspreis" der Freien Universität Berlin , 1995 den "Zivilcourage-Preis" der Solbach-Freise-Stiftung und  im Oktober 2011 den Tierschutzpreis 2011 der Hans-Rönn-Stiftung Menschen für Tiere.

 

 


Herr Dr. Focke, vielen Dank, dass sie sich die Zeit genommen haben, uns ein paar Fragen zu unserem heutigen Thema: Geflügelmast und deren Auswirkungen auf Tier, Mensch und Umwelt zu beantworten.

Frage 1:  Das Tierschutzgesetz in Deutschland wurde erlassen "aus der Verantwortung des Menschen für das Tier als Mitgeschöpf, dessen Leben und Wohlbefinden zu schützen". In §11b heißt es inhaltsgemäß: "es ist verboten, Wirbeltiere zu züchten oder durch bio- oder gentechnische Maßnahmen zu verändern, wenn hierdurch bei diesen Tieren oder bei deren Nachkommen Schmerzen, Leiden oder Schäden auftreten". In Deutschland werden 99% der Masthühner in Fabrikställen gehalten. Hier werden hochgezüchtete Mastrassen mit speziellem Futter innerhalb von 33 Tagen auf ein Gewicht von 1,5 kg gemästet. Können sie uns einmal schildern, was das für diese Tiere bedeutet?

Antwort Dr. Focke: Das heißt in der Praxis, dass die Masthühner in riesigen Hallen mit bis zu 40.000 Tieren und einer Besatzdichte von 24 und mehr Tieren pro m2 eingepfercht sind. Dies bedeutet, dass den einzelnen Tieren besonders am Ende der Mast  ein derart geringes Platzangebot zur Verfügung steht, dass das Bewegungsbedürfnis der Masthühner weitgehend aufgehoben wird. Da diese zunehmend auf den eigenen Exkrementen positioniert sind, kommt es  besonders in der zweiten Hälfte eines jeden Mastdurchganges in einem hohen Prozentsatz auf Grund des oft feuchten Untergrunds zu so genannten Sohlenballenentzündungen bis hin zu Verätzungen, die bei den Tieren zu lang anhaltenden Schmerzen führen. Auf Grund der Züchtung auf hohe Mastleistung entwickelt sich beim Heranwachsen der Tiere ein Missverhältnis zwischen den täglichen Zunahmen am Muskelfleischanteil und einer nicht entsprechenden Stabilisierung des juvenilen Skeletts. Auf Grund dessen und der auf ein Minimum eingeschränkten Bewegungsbeeinträchtigung kommt es häufig zu Beinschäden, was dazu führt, dass die Masthühner auf dem meist durchfeuchteten Untergrund liegen, was wiederum bei zahlreichen Tieren zu stark schmerzhaften Entzündungen im Bereich der Brustmuskulatur führt, den so genannten Brustblasen. In der intensiven agrarindustriellen Geflügelmast haben wir es besonders bei Masthühnern und Puten mit Zuchtprodukten zu tun, die von Dr. Sabine Petermann vom niedersächsischen Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) bereits seit 2005 in entsprechenden Gutachten und wissenschaftlichen Veröffentlichungen  folgender Maßen beschrieben und beurteilt  worden sind: Ich zitiere inhaltsgemäß: "Es handelt sich um Kreaturen mit dem Skelett eines Babys und mit dem Gewicht eines Sumu-Ringers."


Zwischenfrage: Also handelt es sich ja offensichtlich um eine „Qualzucht“, die mit dem §11b des Tierschutzgesetzes ja eigentlich nicht vereinbar ist, oder wie sehen Sie das?


Antwort DR. Focke: Sie sehen dies völlig richtig. Jedoch der Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft stellt  diese Tatsache bis heute vehement in Abrede.

Frage 2: Wie häufig finden in den Tierställen unangekündigte Kontrollen statt, die den Zustand der Tiere und den Umgang mit den Tieren überprüfen?

Antwort Dr. Focke: Grundsätzlich erfolgt beim Geflügel 1-3 Tage vor Mastende in den Betrieben eine so genannte Lebendbeschau durch das zuständige Veterinäramt zur Freigabe für die bevorstehende Schlachtung. Darüber hinaus finden nach meiner Kenntnis bisher nur bedingt Betriebskontrollen statt, die offensichtlich nicht ausgereichen. Entsprechende Daten sind meines Wissens bisher der Öffentlichkeit niemals bekannt gemacht worden.

Zwischenfrage: Haben in diesem System Veterinäre überhaupt die Chance Missstände aufzuzeigen, oder stehen sie eher in einem Abhängigkeitsverhältnis?

Antwort Dr. Focke: Ganz offensichtlich bestehen Abhängigkeiten zwischen Amtsveterinären und in der Nutztierhaltung tätigen Tierärzten auf der einen Seite und der Agrar- und Pharmaindustrie sowie Politik und Ministerialbürokratie andererseits. Professor Wolfgang Witte vom Robert-Koch- Institut Wernigerode sagte mir vor einiger Zeit. Ich zitiere: "Nicht nur die Tiere werden krank, das ganze System ist krank."

Frage 3: Die Firma Wiesenhof wirbt ja gerade mit einer tierfreundlicheren Methode der Massentierhaltung (Süddeutsche Zeitung Nr. 227, 1-3.10-2011, Report S. 38). Diese Methode wird gerade auf einem Hof im bayrischen Velden getestet. Hier wird die Hühnerrasse Sasso in der Massenhaltung eingesetzt. Können denn Massentierhaltung und tierfreundliche Methoden überhaupt zusammenpassen, oder ist es ein Versuch von Wiesenhof, die Geflügelbranche nach den ganzen Skandalen wieder in ein besseres Licht zu rücken? Wie schätzen sie als Geflügelexperte und Tierarzt diese neue Richtung von Wiesenhof ein?

Antwort Dr. Focke: In einem Interview in der  Welt am Sonntag vor etwa zwei Jahren erklärte der Chef von Wiesenhof, Herr Paul-Heinz Wessjohann, man habe einen Stall mit einer Kapazität von 10.000 Masthühnern unter alternativen Haltungsbedingungen eingerichtet; die hier gemästeten Hähnchen seien wegen des höheren Verbraucherpreises nicht zu vermarkten gewesen. Die von Wiesenhof angekündigten Maßnahmen unter der Bezeichnung "Privathof-Geflügel" dienen daher meines Erachtens vor allem primär  der PR und der Imageverbesserung. Das von Wiesenhof verwendete Label "geprüfter Tierschutzstandart" bedeutet nach Ansicht eines der führenden Tierrechtsexperten "nicht mehr und nicht weniger als wenn man auf der Rückscheibe seines PKW einen Zettel klebt mit der Aufschrift: Ich halte mich streng an die Straßenverkehrsordnung."

Frage 4: Eine neue Studie der Universität Utrecht von Prof. Dick Heederick hat herausgefunden, dass gegen Antibiotika resistente Bakterienstämme, so genannte MRSA-Krankenhauskeime, also Methicillin-resistente Staphylokokken, auch im Umkreis von 1 km Entfernung von Großmastanlagen in der Außenluft auftreten. Was bedeutet diese neue wissenschaftliche Beobachtung letztendlich für das Gefährdungspotenzial durch solche resistenten Bakterienstämme und welche Konsequenzen müssten demnach von der Agrarpolitik gezogen werden?

Antwort Dr. Focke: Nicht nur die Studie von Professor Heederick ist hier zu nennen, sondern seit einer Reihe von Jahren sind zahlreiche Ergebnisse wissenschaftlicher Studien bekannt, in denen nicht nur Erreger der MRSA, sondern auch weitere Krankheitserreger für Mensch und Tier in der Umgebung agrarindustrieller Nutztierbeständen nachgewiesen worden sind wie beispielsweise Salmonellen, Klebsiellen, Pneumokokken, Coli-Keime und viele andere mehr. Besonders problematisch wird es, wenn die Mastställe in der Nähe von Wohnbebauungen angesiedelt sind.  Die in der Tiermast ins Besondere  als Mastbeschleuniger illegal eingesetzten Antibiotika verursachen bei den zu bekämpfenden bakteriellen Infektionserregern auf Dauer Resistenzen gegen die verabreichten Medikamente.

Zum Problem für die menschliche Gesundheit wird es, wenn es sich  bei  den in den Mastställen und in deren Umgebung verbreiteten Infektions-erregern um Zoonosen handelt; das heißt, dass diese Keime nicht nur beim Tier sondern auch beim Menschen krankmachend  sind. Diese Erreger gelangen durch aktive oder passive Übertragung – sprich Mäster, Farmarbeiter, Tierärzte und evtl. auch durch  Anwohner aus  der unmittelbaren Nachbarschaft oder auch durch harmlose Sparziergänger  in Krankenhäuser und Klinische Einrichtungen, wo sie sich dann häufig trotz umfangreicher  Hygienemaßnahmen festsetzen und verbreiten.

Diese Hospitalkeime, auch nosokomilale Keime genannt, werden zu einer immer größeren Bedrohung für die Volksgesundheit. Denn die vornehmlich durch Arzneimittelmissbrauch erworbenen Resistenzen vieler bakterieller Infektionserreger  schränken den Therapieerfolg bei zahlreichen Erkrankungen immer mehr ein bis hin zur MRSA, wo dann praktisch nichts mehr geht. Nach Feststellungen des Statistischen Bundesamtes  und entsprechenden Erhebungen und klinischen Studien werden jährlich von ca. 14 Millionen Insassen deutscher Krankenhäuser und Kliniken fast eine Million Patienten durch nosokomiale Keime infiziert. Die Angaben in der wissenschaftlichen Literatur über entsprechende Mortalitätsraten sind uneinheitlich und schwanken zwischen 15.000 und 4o.ooo Todesfällen pro Jahr.

Frage 5: Welche weiteren Umweltfolgen gehen von der Tierhaltung aus?

Antwort Dr. Focke: Ca. 80% der den Tieren verabreichten Antibiotika bzw. deren Abbauprodukte gelangen über Kot und Harn als Gülle oder Geflügelkot auf landwirtschaftlich genutzte Flächen und von hier ins Oberflächen- und Grundwasser; in manchen Regionen ist bereits das Trinkwasser gefährdet. Somit führt die Entsorgung tierischer Abfälle zunehmend zu erheblichen Umweltbelastungen.

Frage 6:  In wie weit müssen deutsche Geflügelkonzerne wie z.B. Wiesenhof und die PHW-Gruppe oder auch Rothkötter Auskunft über den Einsatz von Antibiotika während der Mastperiode geben? Inwiefern stellen die existierenden Antibiotika-Leitlinien einen Schutz vor Medikamentenmissbrauch in der Massentierhaltung dar?

Antwort Dr. Focke: Jede Anwendung von Antibiotika beim Tier muss vom behandelnden Tierarzt korrekt dokumentiert werden. Es dürfte im Zeitalter des Internet daher technisch kein Problem sein, diese Daten für die gesamte Bundesrepublik zusammen zu führen, um einen genauen Überblick über die Antibiotika-Anwendungsmengen zu gewinnen. Von dieser Möglichkeit ist aber bisher kaum Gebrauch gemacht worden. Die Ergebnisse der mengenmäßigen Erfassung der korrekten und vor allem der illegalen Anwendung dieser stark wirksamen Medikamente ist eines der größten Geheimnisse der Bundesrepublik Deutschland und wird von der Politik in inniger Umarmung mit der Lobby der beteiligten Wirtschaftsverbände weitgehend unter dem Teppich gehalten.

Erst in jüngster Zeit kommt auf Grund öffentlichen Drucks, einer für diese Fragen sensibler gewordener Bevölkerung und vor allem von Seiten ständig wachsender Bürgerinitiativen allmählich ein wenig Licht in das ganze Geschehen. Vor einigen Wochen veröffentlichte der NRW-Verbraucherschutz- Minister Johannes Remmel erste Ergebnisse einer von ihm veranlassten Studie aus Nordrhein-Westfalen. Demnach waren in 83% der untersuchten Mastdurchgänge mikrobiell wirksame Mittel an Geflügel verabreicht worden. Ich habe darauf hin in mehreren Statements öffentlich verlauten lassen, dass nach meinen eigenen Erkenntnissen und Recherchen als ehemaliger Veterinäramtsleiter in Südoldenburg, der Region mit der größten Nutztierdichte Europas die von Minister Remmel genannten ersten offiziellen Zahlen jedoch nur die Spitze des Eisbergs sein dürften. Denn nach jahrelanger Beschäftigung mit dem Thema habe ich 2010 in meinem Buch "Die Natur schlägt zurück - Antibiotikamissbrauch in der intensiven Nutztierhaltung und Auswirkungen auf Mensch, Tier und Umwelt" an Hand zahlreicher Beispiele und Daten die tatsächliche Situation und deren Hintergründe dokumentiert.

Minister Remmel musste dann auch nachkarten und erklärte dann am 15.11.2011: Ich zitiere: "Wir haben ein massives Antibiotika-Problem in der Massentierhaltung" und ergänzte seine ursprüngliche Einlassung dahingehend, dass "96,4% der Tiere aus den untersuchten NRW-Betrieben mit Antibiotika behandelt wurden, lediglich bei weniger als 4 Prozent der Masthähnchen kam kein Wirkstoff zum Einsatz". Bei den knapp 4% dürfte es sich vornehmlich um Tiere aus alternativer Haltung gehandelt haben.

Nach den ersten Verlautbarungen aus NRW musste dann auch der Nds. Landwirtschaftsminister Gert Lindemann im Plenum des niedersächsischen Landtages die Karten auf den Tisch legen und erklärte am 10.11.2011, "dass nach Recherchen seines Ministeriums und der Tierärztlichen Hochschule Hannover in 82 Masthühnerbetrieben mit 482 Mastdurchgängen in ca. 73% der Durchgänge bis zu drei Wirkstoffe und in 27% bis zu acht Wirkstoffe in der ungefähr 35 Tage dauernden Mastzeit eingesetzt wurden." Kurze Anmerkung dazu: Und dies wusste man in den Ministerien schon seit Jahren, aber die Verbraucher wurden über diese in zunehmenden Maße die Volksgesundheit gefährdende Situation im Dunkeln gelassen.


Zur Frage der Effizienz der Antibiotikaleitlinien der Bundestierärztekammer ist folgendes zu sagen: Ob diese Leitlinien rechtsverbindlich sind, darüber  streiten sich die Juristen. Dass den Leitlinien in der agrarindustriellen Nutztierhaltung in weiten Teilen nur unzureichend entsprochen wird, belegen die genannten jüngsten Verlautbarungen aus NRW und Niedersachsen.

Frage 7: Seit mehr als 30 Jahren macht sich der Trend bemerkbar, dass immer mehr landwirtschaftliche Familienbetriebe sich immer mehr dazu gezwungen sehen, sich als Lohn- oder Vertragsmäster zu verdingen. Was bedeutet das im Umkehrschluss für die/den LandwirtIn, wenn er/sie z.B. mit Wiesenhof oder Rothkötter eine Vertragsmast abschließt?

Antwort Dr. Focke: Das heißt, dass der einzelne Landwirt als Vertragsmäster in seinem Verhalten weitgehend an die Vorgaben seiner agrarindustriellen Vertragspartner gebunden ist und oft nicht mehr eigenständig entscheiden kann. Er stellt seinen Stall, seine Äcker und seine Arbeitskraft zur Verfügung und ist oft nur noch Knecht auf dem eigenen Hof.

Frage 8: Von der Agrarlobby und der Fleischindustrie wird häufig das Argument angeführt, der Bau von Tierfabriken sei notwendig, um die Ernährung der Bevölkerung zu sichern und um auf dem Weltmarkt zu bestehen. Welche Meinung vertreten Sie als Experte hierzu?

Antwort Dr. Focke: Dies ist m. E. unter anderen eine der Nebelkerzen von Seiten der Agrar- und Pharmaindustrie. Tatsache ist folgende. In einer Reihe von Ländern der EU erfolgt eine Überproduktion. Diese Überschüsse werden bei Export nach außerhalb der Europäischen Gemeinschaft von der EU aus dem Brüsseler Agrartopf subventioniert und die Erzeugnisse werden dann zu Dumpingpreisen u. a. in Länder der Dritten Welt verramscht mit der Folge, dass viele der dort ansässigen Bauern in ihrer Existenz massiv geschädigt werden, weil sie nicht mehr gegen die EU-subventionierten Preise ankommen können. Bereits Mitte der 90iger Jahre hat mir in Beirut der stellvertretende libanesische Landwirtschaftsminister im Zusammenhang mit EU-Drittland - Schlachtrindertransporten nach Nordafrika und in den Nahen Osten wörtlich gesagt: "Wir bekommen den ganzen Schrott der EU und unsere Bauern und landwirtschaftlichen Betriebe gehen dabei kaputt." Ich bezeichne das als Neokolonialismus.

Frage 9: In Ihrem Buch "Tierschutz in Deutschland – Etikettenschwindel ?!" schreiben Sie: "Der Markt bestimmt, Politiker reden, Ministerialbürokratie und kommunale Verwaltung verhalten sich angepasst und Schöpfung wie Gesellschaft sind ihnen ausgeliefert." Erfreulicherweise bildet sich immer mehr Widerstand gegen Neubauten von Hühnermastanlagen in Form von Bürgerinitiativen. Welche Möglichkeiten haben wir BürgerInnen uns gegen die Machenschaften der Fleischindustrie zur Wehr zu setzen? Und können wir erfolgreich dabei sein?

Antwort Dr. Focke: Ich möchte hier vor allem drei Punkte nennen, die sich gegenseitig beeinflussen:

1. Verstärkte Verbraucheraufklärung.

2. Verstärkte politische Einflussnahme von Verbänden und jedes demokratisch gesinnten Bürgers. Wenn die  regierenden Politiker und Parteien merken, dass ihnen die Wähler weglaufen, erst dann sind sie bereit, umzuschwenken und sich den Forderungen der Wirtschaftslobby zu entziehen.

3. Wie zahlreiche Mitbürger und Verbände fordere ich seit Jahren eine  Änderung  der Lebensmittelkennzeichnungsordnung dahin gehend, dass bei Lebensmitteln tierischer Herkunft die Kennzeichnung ausweist, ob die Lebensmittel von Tieren aus artgerechter oder nicht artgerechter Haltung stammen.

Zusammenfassend möchte ich daher abschließend sagen: Wir alle, Verbraucher und demokratisch gesinnte Bürger, haben es in der Hand.
Es gibt keinen Erkenntnismangel, es gibt ein Handlungsdefizit.

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