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EU-Verbot von Legebatterien wird nicht eingehalten

Schon im Laufe des Jahres 2011 kündigte sich an, dass mindestens 15 EU-Mitgliedsstaaten, darunter Italien, Spanien, Belgien, Portugal und Polen es nicht schaffen würden, das EU-weite Verbot der herkömmlichen Batteriekäfige trotz einer zwölfjährigen Übergangsfrist ab Januar 2012 umzusetzen. EU-Kommissar für Gesundheit und Verbraucherpolitik John Dalli kündigte zwar an ein Vertragsverletzungsverfahren gegen diese Staaten einzuleiten, ob dies wirklich erfolgt, ist noch unklar.

Aus diesem Grund beteiligte sich der Bundesverband an einer Kampagne des europäischen Netzwerks zum Schutz von Tieren in der Landwirtschaft (ENFAP), die sich dafür einsetzte, eine weitere Verzögerung des Batteriekäfigverbotes zu verhindern. Ab 2012 ist außer Bodenhaltung und Freilandhaltung nur noch der ausgestaltete Käfig in der EU erlaubt. Diese Käfigform ist vergleichbar mit der “Kleingruppenhaltung”, die das Bundesverfassungsgericht für Deutschland verboten hat. Insofern liegt der EU-Standard bei der Hennenhaltung unter dem Deutschlands.

Obwohl die tierquälerischen Legebatterien in Deutschland verboten sind, werden momentan immer noch Eier aus dieser illegalen Produktion auch hierzulande verkauft, denn in verarbeiteter Form wie in Nudeln oder Gepäck müssen diese Eiprodukte nicht gekennzeichnet werden. Aus diesem Grund brachte Rheinland-Pfalz am 7. Dezember 2011 einen Antrag in den Bundesrat ein, wonach die Herkunft der Eier, die in Lebensmitteln verwendet werden, auf den Verpackungen angegeben werden muss. Der Antrag liegt derzeit zur Beratung in den Ausschüssen des Bundesrates.

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