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Fische

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Fische leben schon seit mehr als 400 Millionen Jahren auf der Erde. Die ersten Landwirbeltiere stammen von Fischen ab, sie sind also in gewisser Hinsicht unsere Ururgroßeltern. Aber Menschen gehen seit jeher nicht zimperlich mit ihren schuppigen Vorfahren um. Denn jedes Jahr werden mehr Fische zur menschlichen Ernährung getötet als all die anderen Milliarden Tiere (Kühe, Schweine, Hühner, Puten, Enten, Schafe, Ziegen ...) zusammen genommen. Fisch ist beliebt – in Deutschland wurden 2014 etwa 1,2 Millionen Tonnen konsumiert, gut 14 Kilo pro Kopf und Jahr. Seine Beliebtheit macht den Handel mit den Wasserbewohnern zu einem Milliardengeschäft – mit katastrophalen Folgen. Überfischung, Beifänge und weitere Bedrohungen wie Klimawandel, Überdüngung und Verschmutzung bedrohen nicht nur Fische, sondern ganze Ökosysteme.
Die boomende Aquakultur, die nichts anderes als eine tierquälerische Intensivtierhaltung ist, verschlimmert die Folgen für Mensch, Tier und Umwelt noch zusätzlich.

Fische sind intelligente und empfindsame Tiere

Sie sind Wirbeltiere mit einem Gehirn, einem zentralen Nervensystem und zahlreichen Schmerzrezeptoren. Internationale Studien beweisen, dass Fische Schmerzen empfinden. Obwohl wir Fische nicht schreien hören, weil sie im Niederfrequenzbereich kommunizieren, sollte ihr Verhalten Beweis genug für ihr Leid sein, wenn sie mit dem Haken aufgespießt, im Netz gefangen werden oder in Tierversuchen leiden. Sie zappeln, sie versuchen zu fliehen und sie kämpfen um ihr Leben. Und schließlich: Wir müssen keine Fische essen, um zu überleben. Doch wenn wir so weiter machen, wird es in einigen Jahren keine Fische mehr geben.

In dieser Rubrik lesen Sie Texte zur Aquakultur, zum kommerziellen Fischfang, zum Angeln, zum Schmerzempfinden, zur Ernährung und weiteren Themen.

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