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Gentechnische Methoden

Neben der Knockout-Technik werden Tiere auch durch die sogenannte Mikroinjektion gentechnisch verändert. Sie wird an einer befruchteten Eizelle außerhalb des Körpers vorgenommen. Um solche befruchteten Eizellen zu erhalten, werden weibliche Säugetiere mit Hormonen behandelt, damit sich möglichst viele reife Eizellen am Eierstock bilden.

Die Befruchtung mit Spermien findet bei Mäusen und Ratten unter natürlichen Bedingungen statt. In diesem Fall werden die weiblichen Tiere kurz darauf getötet, um die befruchteten Eizellen zu entnehmen. Bei Rindern werden häufig Eizellen verwendet, die von am Schlachthof geschlachteten Tieren stammen. Diese Eizellen werden in vitro (im Reagenzglas) mit Spermien befruchtet.

Die fremden Gene werden dann mit einer sehr dünnen Kapillare unter dem Mikroskop in die befruchtete Eizelle injiziert. Dies geschieht völlig ungezielt. Ob die neuen Gene in das Erbgut eingebaut werden und wenn ja, an welcher Stelle, kann nicht beeinflusst werden. Die auf diese Weise genmanipulierten, befruchteten Eizellen werden scheinträchtigen weiblichen Tieren in den Eileiter eingepflanzt, wo sie sich zu transgenen Tieren entwickeln sollen. Häufig sterben die Embryonen jedoch ab.

Bei einem anderen Verfahren werden für die Übertragung fremder Gene Viren »zu Hilfe« genommen. Diese Methode wird z. B. bei der Genmanipulation von Geflügeltieren angewendet. Fische werden durch Mikroinjektion, aber auch durch die Elektroporation gentechnisch verändert. Dabei werden kurze elektrische Impulse genutzt, um die Zellmembran durchlässig für fremde Gene zu machen.

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