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Einsatz von gentechnisch veränderten Mäusen

Die Gesamtzahl der in Versuchen verwendeten Tiere stieg zwischen 2007 und 2010 um 9,5% an. Die Zahl der in Tierversuchen verwendeten gentechnisch veränderten Mäuse wuchs im gleichen Zeitraum um gut 40% von 500.000 auf 704.000 Tiere. Nach dem Tierschutzgesetz (§ 7 Abs. 1) ist die Herstellung einer gentechnisch veränderten Mauslinie bis zur dritten Generation ein genehmigungspflichtiger Tierversuch.
statistik

Von der Statistik werden nur die Tiere mit einer geglückten Genmanipulation erfasst. Wie viele Mäuse bei dem Versuch der gentechnischen Veränderung starben, missgebildet geboren oder bereits als Embryonen abortiert wurden, geht aus der Statistik nicht hervor. Ebenso wenig wie die Zahl der Tiere, die  keine Veränderungen des Erbgutes aufweisen.

Auch die Elterntiere, deren Eizellen entnommen oder gentechnisch veränderte Embryonen eingepflanzt werden und bei denen z. B. ein Kaiserschnitt erfolgte, um die Nachkommen zu entbinden, sind in der Statistik nicht sicher enthalten.

Die Zahlen geben daher keine Auskunft über den wirklichen Tierverbrauch zur Herstellung einer gentechnisch veränderten Mauslinie. 2010 wurden 185.000 gentechnisch veränderte Mäuse zur Erforschung von Krankheiten benutzt. Die Zahl beinhaltet auch die gentechnisch manipulierten Mäuse, die 2010 zur Erforschung der Atherosklerose verwendet wurden. Da die Bundesversuchstierstatistik immer erst zum Herbst des Folgejahres veröffentlicht wird, liegen die Zahlen für das Jahr 2011 erst im November 2012 vor.

Quellen

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