Slideshow Image 1
Slideshow Image 2
Slideshow Image 3
Slideshow Image 4

SEPA: Neuer Zahlungsverkehr ab 2014

Infos für unsere Mitgliedsvereine

Im Zahlungsverkehr stehen ab 2014 mit Einführung des neuen EU-weit einheitlichen Zahlungsverfahren SEPA Veränderungen bevor, auf die sich die Vereine vorbereiten müssen.

Das neue Verfahren wird zum 1. Februar 2014 eingeführt und betrifft jeden Kontoinhaber, ob Privatperson, Unternehmen oder gemeinnützige Vereine.

Mit der Umstellung werden u.a. statt der Kontonummer und Bankleitzahl nur noch die Nummern IBAN (International Bank Account Number) und BIC (Bank Identifier Code) zur eindeutigen Identifizierung von Konten und Kreditinstituten verwendet. Diese werden von der Konto-führenden Bank vergeben. Hier können Sie unter "Spendenkonto" sehen, wie wir dies angeben.

Deswegen sollten Sie schon vor der Einführung auf Ihrer gesamten Geschäftskorrespondenz (Briefbögen, Aufnahmeanträge, Briefpapier, Zahlscheine, Flugblätter, Broschüren etc. und den Internetseiten die Kontenkennzeichnung IBAN bzw. den BIC angeben. In der Übergangsphase können Sie auch einen kostensparenden Stempel/Aufkleber nutzen, der auf die neuen Kennzeichnungen aufmerksam macht.

Ergänzen Sie auch die Stammdaten Ihrer Mitglieder um IBAN und BIC.

Besonders wichtig sind die Veränderungen bei Lastschriftverfahren, über das die meisten Vereine die Mitgliedsbeiträge einziehen.

  • Wenden Sie sich an ihr kontoführendes Institut und fragen Sie nach, ob Ihre Zahlungssoftware SEPA-fähig ist.

  • Unser Mitgliedsformular haben wir bereits auf die Erfordernisse der SEPA-Basis Lastschrift umgestellt.

  • Jeder Verein muss vor der Umstellung zunächst eine Gläubiger-Identifikationsnummer bei der Deutschen Bundesbank beantragen. Diese können Sie einfach online beantragen unter: www.glaeubiger-id.bundesbank.de

  • Wenden Sie sich mit dieser Gläubiger-Identifikationsnummer an Ihre Bank und schließen Sie eine Nutzungsvereinbarung zur Nutzung der SEPA-Basis Lastschrift ab

  • Für jedes Mitglied muss eine Mandats-Referentsnummer vergeben werden. Diese ist ein vom Verein individuell vergebenes Kennzeichen eines Mandats. Die Mandatsreferenz kann aus bis zu 35 Zeichen bestehen. Dazu eignet sich z.B. eine Kombination aus Mitgliedsnummer und weiteren Zusätzen. Sie dient in Kombination mit der Gläubiger-ID (ohne die in dieser Nummer enthaltene Geschäftsbereichskennung) der eindeutigen Identifizierung des dem Lastschrifteinzug zugrunde liegenden Mandats.

  • Mandats-Referentsnummer sowie die Gläubiger-Identifikationsnummer müssen zusammen mit dem Fälligkeitsdatum bei jedem Beitragseinzug eingereicht werden.

  • Jedes Mitglied muss informiert werden muss, bevor ein Beitragseinzug nach dem neuen Sepa-Verfahren erfolgen darf. Unterrichten Sie Ihre Mitglieder mindestens 14 Tage vor Ausführung des ersten SEPA-Einzugs schriftlich über die Lastschrift bzw. die Umdeutung der Einzugsermächtigung in das SEPA-Lastschrift-Mandat.

    • Die wichtigsten Informationen hierbei sind: 1.) Gläubiger-ID, 2.) Mandatsreferenz, 3.) Datum der SEPA-Abbuchung, 4.) Datum der Unterrichtung

  • SEPA-Mandate müssen bis zu 14 Monate nach dem letzten Einzug archiviert werden.

  • SEPA-Lastschriften können ausschließlich online eingereicht werden. Sie erhalten von Ihrer Bank einen entsprechenden Online-Banking-Zugang.

  • Der Zahlungspflichtige kann innerhalb von 8 Wochen nach Belastung die Zahlung ohne Angaben von Gründen zurückgeben. Ohne vorliegendes SEPA-Mandat verlängert sich die Frist auf 13 Monate.


In Kürze werden wir Ihnen weitere Informationen zur Umstellung zur Verfügung stellen.

Facebook Twitter You Tube E-Mail schicken

Kostenloser Newsletter

Immer über tagesaktuelle Entwicklungen, Hintergrundinformationen, Pressemitteilungen sowie über Tierrechts-Kampagnen und Mitmach-Aktionen informiert sein.

Jetzt Gratis-Infos bestellen »