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Sondernewsletter "Großartiger Erfolg: NRW richtet Centrum für tierversuchsfreie Verfahren ein"

SPD und Grüne haben heute (3.12.2014) anlässlich der Haushaltsberatungen für 2015 die Einrichtung eines Centrums für tierversuchsfreie Verfahren (CERST-NRW) angekündigt. NRW wird damit nach Baden-Württemberg das zweite Bundesland mit einem Zentrum für tierversuchsfreie Verfahren und erfüllt seine Zusage aus dem rot-grünen Koalitionsvertrag (2012-2017).

Dies ist ein großartiger Erfolg. Für eine solche Forschungseinrichtung hat der Bundesverband Menschen für Tierrechte seit 2007 gearbeitet und gekämpft. Wir freuen uns sehr, dass die langjährige Arbeit nun Früchte trägt. In seiner Pressemitteilung lobte der Verband die Entscheidung als zukunftsorientierten Meilenstein, der dem wissenschaftlichen Fortschritt, dem Tierschutz und dem Forschungsstandort NRW gleichermaßen dient.

Die Leitung wird Prof. Dr. med. Ellen Fritsche vom Leibniz-Institut für umweltmedizinische Forschung (IUF) der Heinrich Heine Universität Düsseldorf übernehmen. Die Humanmedizinerin ist eine international anerkannte Wissenschaftlerin, die mit ihrem Team tierversuchsfreie Methoden erfolgreich bis zur Anwendungsreife entwickelt und Studierende für tierversuchsfreie Techniken begeistert.

Zur Historie
Der Bundesverband Menschen für Tierrechte setzt sich seit 2007 intensiv für eine solche Forschungseinrichtung in NRW ein. Doch mit der damaligen schwarz-gelben Landesregierung gab es keine Fortschritte für einen Lehrstuhl oder eine Professur für tierversuchsfreie Verfahren. Erfreulicherweise konnte Menschen für Tierrechte mit einem klaren Konzept zur Zielsetzung und Ausstattung eines solchen Zentrums schon damals die SPD gewinnen. Die SPD Fraktion beantragte im Juni 2007 – damals noch als Oppositionsfraktion – tierversuchsfreie Verfahren gezielt zu fördern. Die Grünen unterstützten den Antrag. Doch er wurde im Dezember 2007 mit den Stimmen von CDU und FDP abgelehnt. Menschen für Tierrechte blieb dennoch kontinuierlich an dem Thema dran, auch durch konkrete Fragen an die Parteien zur Landtagswahl. Der nächste positive Schritt kam 2012, als der rot-grüne Koalitionsvertrag die Einführung eines Lehrstuhls für Tierschutz, der tierversuchsfreie Methoden beinhalten sollte, festschrieb. Heute nun geht es einen großen Schritt vorwärts, denn die Regierungsfraktionen legen mit CERST-NRW den Grundstein für ein Centrum für tierversuchsfreie Verfahren.

Hier lesen Sie die Pressemitteilung des Bundesverbandes vom 03.12.2014: www.tierrechte.de

Hier lesen Sie die Pressemitteilung der Grünen Fraktion:
gruene-fraktion-nrw.de

Portrait der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. med. Ellen Fritsche am Leibniz-Institut für umweltmedizinische Forschung (IUF) an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf unter: www.invitrojobs.com

Internetplattform des Bundesverbandes Menschen für Tierrechte zur tierversuchsfreien Forschung: www.invitrojobs.com

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