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Newsletter Tierrechte Nr. 6/13 vom 05.04.2013

05.04.2013

Inhalt

  • Pressemitteilung zu Hennen und Eiern: Bundesregierung und Verbraucher weiter gefordert
  • Katastrophale Bilanz: Die Bundespolitik und der Tierschutz
  • InVitroJobs: Neue Rubrik zu zukünftigen Ersatzverfahren
  • Wahlkampf: Grüne wollen Abkehr von Massentierhaltung
  • Vegetarier fordern Kennzeichnung versteckter tierischer Inhaltsstoffe
  • TV zum Nachsehen: Kleine  Bauern - Große Bosse
  • Verlosung: Vegan Revolution-Gürtel
  • Aktuelle Kampagnen und Mitmachaktionen
  • Termine: Demos & Co.

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Pressemitteilung des Bundesverbandes vom 27.03.2013

Hennen und Eier: Bundesregierung und Verbraucher weiter gefordert

Anlässlich des bevorstehenden Osterfestes verurteilt der Bundesverband Menschen für Tierrechte die bisherige Politik der Bundesregierung zur Hennenhaltung scharf. Zudem begrüßt er den aktuellen Beschluss des Bundesrates, per Kennzeichnungspflicht auf verarbeiteten Lebensmitteln die Haltungsform der enthaltenen Eier herauszustellen. Und er appelliert an die Verbraucher, Gerichte aufzutischen, die ganz ohne Zutaten vom Tier auskommen. Dazu bietet der Verband Rezepte an unter www.culinaria-vegan.de.

Lesen Sie hier die vollständige Pressemitteilung:
www.tierrechte.de

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Katastrophale Bilanz: Die Bundespolitik und der Tierschutz

Der Rückblick auf die letzte Legislatur zeigt, dass der Tierschutz entgegen dem Bürgerwillen auf der Strecke bleibt. Schwarz-Gelb haben auch in der zweiten Legislatur ihre Machtverhältnisse genutzt, um eine Vorwärtsentwicklung des Tierschutzes auszubremsen. Davon zeugen insbesondere die Abermillionen Tiere in der Landwirtschaft, die ihr kurzes Leben unverändert unter erbärmlichsten Bedingungen fristen müssen. Auch bei der nicht weniger großen politischen Verantwortung, den Tierversuchen, haben CDU, CSU und FDP keine Erfolge vorzuweisen. Jüngstes Beispiel ist die Umsetzung der EU-Tierversuchsrichtlinie in deutsches Recht. Dabei fallen Christ- und freie Demokraten dem Tierschutz gleich dreifach in den Rücken. Von der amtierenden Regierung haben die Tiere keine nachhaltigen Verbesserungen zu erwarten. Tierfreunde und Tierrechtler sollten deshalb genau hinsehen und bei der Bundestagswahl am 22. September mit ihrer Stimme gezielt für einen Wechsel im Sinne einer tierfreundlichen Politik eintreten.

Lesen Sie dazu die folgenden ausgewählten Artikel aus dem aktuellen Magazin tierrechte 1-13: In dem Beitrag "Paradigmenwechsel braucht Taten" kritisiert Dr. Christiane Baumgartl-Simons das Verhalten der Bundesregierung im Bereich Tierversuche und tierversuchsfreie Verfahren. Warum Schwarz-Gelb in der Agrarpolitik einen tierschutzpolitischen Offenbarungseid leistet, beschreibt Christina Ledermann. Das politische Geschehen in weiteren Tierschutzbereichen streift Stephanie Elsner in ihrem Text "Ungelöste Probleme, wohin man schaut".

Gern können Sie ein Musterexemplar unseres Magazins kostenlos in unserer Geschäftsstelle anfordern. Schicken Sie dazu eine Email an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. unter Angabe Ihrer postalischen Adresse. Als Mitglied bekommen das Magazin automatisch 4-mal im Jahr. Hier finden Sie mehr Infos zur Mitgliedschaft.
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InVitroJobs: Neue Rubrik zu zukünftigen Ersatzverfahren

Mit der technologischen Weiterentwicklung von bildgebenden und anderen Verfahren könnten viele Tierversuche zukünftig auch in der Grundlagenforschung überflüssig werden. Der Bundesverband führt auf seinem Portal InVitroJobs daher die Rubrik "Zukunftsweisende Technologien", in der viele neue Methoden in Form von Literaturlinks gesammelt werden, die bislang noch nicht explizit als Ersatzverfahren zu Tierversuchen angewandt werden. Die Rubrik umfasst bereits 23 Linksammlungen und unterteilt sich in fünf Themenbereiche. Neben neuen bildgebenden Verfahren gibt es Informationen, die sich mit Techniken befassen, die bei neurowissenschaftlichen Untersuchungen eine Bedeutung haben und solche, die Human-spezifische Krankheitsmodelle in der Petrischale simulieren sowie neue methodische Aspekte zu Mikrochip-Technologien.

Mehr Informationen unter:
www.invitrojobs.de
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Wahlkampf: Grüne wollen Abkehr von Massentierhaltung

Bündnis 90/ Die Grünen ziehen mit Forderungen nach einer umfassenden Reformierung der landwirtschaftlichen Tierhaltung in den Bundestagswahlkampf. Im Entwurf ihres Wahlprogrammes spricht sich die Partei für eine Abkehr vom derzeitigen "System der Massentierhaltung" aus. Die Subventionierung der Intensivtierhaltung sowie wie ihre Privilegien im Baurecht sollen abgeschafft werden. Zudem sollen u.a. die Haltungsverordnungen im Rahmen eines neuen Tierschutzgesetzes grundlegend reformiert werden. Qualzuchten, Amputationen, die Haltung von Schweinen auf nacktem Beton, das Zusammenpferchen von Mastgeflügel auf engstem Raum sowie die betäubungslose Ferkelkastration seien skandalös. Das Wahlprogramm soll Ende April von der Bundesdelegiertenkonferenz in Berlin beschlossen werden. Unterdessen setzt sich der neue grüne Landwirtschaftsminister in Niedersachsen für einen Ausbau des Ökolandbaus ein. Dafür wurden u.a. die Prämien für die Umstellung erhöht.

In den nächsten Wochen werden wir die Parteien umfassend zu ihren Tierschutzvorhaben befragen und die Wahlprogramme analysieren. Wir halten Sie auf dem Laufenden.

Weitere Infos unter:
www.agrarheute.com

Den Artikel "Minister legt sich mit der Agrarindustrie an" zu den Maßnahmen in Niedersachsen lesen Sie unter: www.fr-online.de
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Vegetarier fordern Kennzeichnung versteckter tierischer Inhaltsstoffe

Eine Vielzahl verarbeiteter Lebensmittel enthält Zutaten tierischen Ursprungs. So nutzen Safthersteller beispielsweise häufig Schweinegelatine zur Filterung von Trübstoffen oder Fischgelatine als Trägerstoff für zugesetzte Vitamine. In Kartoffelchips können als Aromastoff Bestandteile von Wild, Fisch, Geflügel, Rind oder Schwein stecken. Bei Backwaren wiederum wird das Mehl teilweise mit Cystein behandelt - eine Aminosäure, die oft aus Schweineborsten gewonnen wird. Für Vegetarier und Veganer ist dies  nicht ersichtlich, denn derzeit gibt es im deutschen Lebensmittelgesetz keine verpflichtende Regelung zur ausdrücklichen Kennzeichnung von Zutaten tierischen Ursprungs. Betroffene Produkte werden oft sogar als "vegetarisch" oder "vegan" gekennzeichnet.

Nach Ansicht der Veganen Gesellschaft Deutschland ist dies schlicht "Verbrauchertäuschung". Deswegen haben Foodwatch, die Vegane Gesellschaft Deutschland und der Vegetarierbund Deutschland (VEBU) Ministerin Ilse Aigner aufgefordert, die nationale Lebensmittelkennzeichnungsverordnung zu ändern. Ihre Forderung: Lebensmittelhersteller müssen zur Angabe aller bei der Produktion eingesetzten Zutaten und Zusätze tierischen Ursprungs verpflichtet werden. Außerdem sollen die Begriffe "vegetarisch" und "vegan" gesetzlich geschützt werden.

Mehr Infos unter: www.derwesten.de

Machen Sie mit bei der Foodwatch-Email-Aktion "Versteckte Tiere kennzeichnen!" unter: www.foodwatch.org
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TV zum Nachsehen: Kleine  Bauern - Große Bosse

Die NDR-Sendung "Kleine  Bauern - Große Bosse" (Sendereihe "45 Minuten") zeigt die Spannungen zwischen der vom Deutschen Bauernverband gelobten "modernen Landwirtschaft“ und der zunehmenden Sensibilität der Öffentlichkeit für "Massentierhaltung" und "Agrarfabriken" und zeigt, wer wirklich von dem Boom profitiert.
Eine ausführliche Dokumentation zum neuen Tierschutzlabel, bei dem Gegner und Befürworter zu Wort kommen, bietet der Hessische Rundfunk unter: www.hr-online.de
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Verlosung: Vegan Revolution-Gürtel

Der vegane Versanhandel Vegan Revolution hat uns fünf vegane Gürtel mit dem gleichnamigen Aufdruck "VeganRevolution" für eine Verlosung zur Verfügung gestellt. Die hochwertigen Stoffgürtel sind in fünf Farben erhältlich. Sie sind aus eigener Produktion und sehr stabil.

Hier können Sie sich die Gürtel ansehen: www.veganrevolution.de

Wer bei der Verlosung teilnehmen möchte, muss uns allerdings diese Frage beantworten: Wie viele Ferkel werden jedes Jahr ohne Betäubung kastriert? Die Antwort finden Sie in diesem Text zur Schwarz-Gelben Agrarpolitik. Bitte schicken Sie bis zum 12. April eine Email mit dem Betreff "Verlosung", der Antwort auf die Frage und Ihrer Postadresse an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. . Die Gewinner werden per Email benachrichtigt und bekommen den Gürtel dann zugeschickt. Viel Glück!
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Aktuelle Kampagnen und Mitmachaktionen

Online-Petition: Kompetenzzentrum statt Tierversuche
unter: www.tierrechte.de

Online-Petition der Europäischen Bürgerinitiative Stop Vivisection unter:
www.stopvivisection.eu

Kampagne "K.O." für Tierfabriken des BUND mit einem Aufruf an Ministerin Ilse Aigner unter: www.tierfabriken.net

Petition für eine europaweite Videoüberwachung an Schlachthöfen unter: www.petitionen24.com

Affentransporte: Aktionen und News der AirFrance-Kampagne unter:
stopvivisection.blogsport.de

Petition "Einspruch gegen Patent auf Schimpansen" unter: www.testbiotech.de

Mailaktion "Kein Kaninchenfleisch aus Käfighaltung" unter: www.kaninchenmast.info

EU-Umfrage zum Ökologischen Landbau (bis 10. April 2013) unter: EU-Umfrage

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Termine: Demos & Co.

Sa., 13. April 2013: Demo gegen die Messe "Reiten, Fischen, Jagen" in Erfurt
Samstag, 20. April 2013: Großdemo zum Internationalen Tag zur Abschaffung der Tierversuche in Berlin
Sonntag, 21. April 2013: Vegan-Brunch in Saarbrücken
20.-27. April 2013: Aktionswoche zum Internationalen Tag zur Abschaffung der Tierversuche, bundesweit
Samstag, 4. Mai 2013: Demo gegen die Fleischmesse IFFA in Frankfurt
Samstag, 1. Juni 2013: Vegan-Event in Köln

Alle Termine finden Sie unter:
www.tierrechte.de

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